Gesund aus der Krise heraus kommen – 100% geförderte Unternehmensberatung in Zeiten von Corona

Aufgrund der großen Nachfrage sind die für dieses spezielle Fördermodul vorgesehenen Mittel bereits ausgeschöpft, es können auch keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die Förderung aus dem Corona-Sondermodul wurde deshalb vorzeitig eingestellt. (Quelle: Pressemitteilung vom 26.05.2020, Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, https://www.bafa.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/2020_10_unb.html )

Die anderen Module zur Förderung unternehmerischen Know-hows ermöglichen weiterhin geförderte Beratungen zu günstigen Konditionen.

In diesem Blog-Beitrag finden Sie Informationen sowie ein Interview mit Frau Kathleen Rüssmann von der Förderungsgesellschaft des BDS zu den häufig gestellten Fragen im Rahmen einer BAFA-Förderung in Corona-Zeiten .

Am 3. April 2020 ist eine modifizierte Richtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows für Corona-betroffene Unternehmen in Kraft getreten.

Beratungen können seither mit einem Zuschuss in Höhe von 100% gefördert werden. Die Ergänzungen zur bestehenden Richtlinie sind im Bundesanzeiger unter Fundstelle BAnz AT 02.04.2020 B5.

Angeboten werden kann dies von speziell zugelassenen BAFA-Beratern, zu denen ich gehöre. Mein Ziel ist es, Ihr Unternehmen transparent und unabhängig zu beraten und Sie und Ihre Mitarbeiter dabei zu unterstützen, gesund aus der Krise heraus zu kommen. Im Rahmen der Beratung werden folgende Leistungen erbracht:

  • Betreuung beim BAFA-Antragsverfahren
  • Aktuelle Analyse der Ist-Situation
  • Entwicklung von Maßnahmen und Handlungsempfehlungen für gesundes Arbeiten im Homeoffice
  • Strategische Maßnahmen
  • Mitarbeiterbindung
  • Beratungsbericht

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

BAFA 100% Förderung, unternehmerisches know how
Leidet Ihr Unternehmen unter den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus? Prüfen Sie jetzt, ob auch Sie vom BAFA-Förderprogramm profitieren können. © Beate Noeke

Ab sofort können Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler einen BAFA-Antrag für Beratungen stellen. Die betroffenen Unternehmen erhalten einen Zuschuss in Höhe von 100 %, maximal jedoch 4.000 Euro, der in Rechnung gestellten Beratungskosten (Vollfinanzierung).

Vereinfachte Abwicklung

Der Zuschuss wird vom BAFA als Bewilligungsbehörde direkt auf das Konto des Beratungsunternehmens ausgezahlt.

Die Kontoverbindung ist im Verwendungsnachweis einzutragen und muss mit der in der Beraterrechnung anzugebenden Kontoverbindung übereinstimmen.

Aufgrund der 100 %-Förderung werden die antragsberechtigten Unternehmen von einer Vorfinanzierung der Beratungskosten entlastet.

Die in Rechnung zu stellende Umsatzsteuer wird nicht bezuschusst und ist wie auch über die 4.000 Euro hinausgehenden Rechnungsbeträge vom Unternehmen zu tragen.

Vorherige Informationsgespräche mit einem regionalen Ansprechpartner sind vor der Antragstellung nicht erforderlich.

Anträge können bis zum 31.12.2020 gestellt werden.

Zu dieser neuen Förderrichtlinie und den Möglichkeiten, die sich daraus für das Betriebliche Gesundheitsmanagement ergeben, habe ich mit Frau Rüßmann von der Förderungsgesellschaft des BDS-DGV mbH gesprochen.

bgm21: Wie ist das Prozedere für Unternehmen, die eine 100%-Förderung beim BAFA beantragen möchten?

Frau Rüßmann: Das Vorgehen ist wie folgt:

  1. Der Förderantrag wird auf der folgenden Website https://fms.bafa.de/BafaFrame/unternehmensberatung vom Unternehmer (oder auf Wunsch des Unternehmers auch vom Berater) online ausgefüllt und abgeschickt.
  2. Der Antragsteller erhält innerhalb einiger Tage eine Benachrichtigung / Bewilligung von der BAFA zur Durchführung der Beratung.
  3. Der Berater führt die Beratung durch und schickt seine Rechnung an den Kunden.
  4. Der Kunde lädt die Unterlagen auf der BAFA-Website hoch (Rechnung, Bericht, EU-KMU-Erklärung).
  5. Die BAFA zahlt das Honorar direkt an den Berater.
  6. Der Kunde zahlt die Umsatzsteuer direkt an den Berater.

bgm21: Wie kann / muss bei einer Beratung im Themenfeld BGM der Unternehmer / Freiberufler nachweisen, dass das Unternehmen von Corona betroffen ist?

Bei der Antragstellung muss eine kurze Erklärung hochgeladen werden, welche wirtschaftlichen Probleme man durch die Corona-Krise hat. Beispiele hierfür sind die Schließung des Betriebes, Umsatzeinbrüche, fehlendes Personal, Kurzarbeit, stornierte Aufträge, wegbleibende Laufkundschaft

bgm21: Welche Nachweise müssen erbracht werden? Gibt es hierfür ein Formular?

Frau Rüßmann: Ein Nachweis ist dafür nicht erforderlich, es reicht eine Erklärung des Antragstellers.

bgm21: Was muss der Antragsteller bei den Formularen zum Antrags-. und Verwendungsnachweis beachten?

Frau Rüßmann: Die Antragstellung erfolgt online, und in der ersten Stufe muss außer dem Formular und der Corona-Erklärung nichts hochgeladen werden. Erst wenn man die schriftliche Erlaubnis zur Beratung in den Händen hält, darf der Beratungsauftrag erteilt und die Beratung durchgeführt werden. Spätestens 6 Monate nach dem Erhalt der Erlaubnis muss die Beratung abgeschlossen sein, und die Unterlagen müssen online eingereicht werden.

bgm21: Die Beratung muss sich auf die durch die Corona-Krise hervorgerufenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten beziehen. Welche Beratungsthemen sind im Kontext des BGM hier zu 100% förderfähig?

Frau Rüßmann: Die Mitarbeiter vieler Unternehmen sind durch die Corona-Krise gezwungen, im Homeoffice zu arbeiten. Das Unternehmen muss dafür sorgen, dass die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden. Beratungen, die dazu dienen, dass die Mitarbeiter entsprechende Homeoffice-Arbeitsplätze haben, können in diesem Zusammenhang gefördert werden.

Homeoffice Arbeitsplatz
Arbeiten im Homeoffice, © Beate Noeke

bgm21: Können die Beratungen auch virtuell stattfinden (per Video)? Was ist dabei zu beachten? Welche besonderen Nachweise müssen dabei erbracht werden?

Frau Rüßmann: Die Beratung muss nicht vor Ort beim Antragsteller stattfinden, sondern kann auch virtuell stattfinden (per Telefon, Mail, Videokonferenz, …).

Wichtig ist, dass nur konzeptionelle Beratungen gefördert werden. Die konkreten Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf den Antragsteller und insbesondere die dagegen zu ergreifenden Maßnahmen und Handlungsempfehlungen sind vom Beratungsunternehmen in einem Beratungsbericht nachvollziehbar darzustellen.

bgm21: Wie lange dauert es nach der Einreichung des Antrags bis zur Bewilligung?

Frau Rüßmann: Das ist von Leitstelle zu Leitstelle unterschiedlich, da kann ich nur für unsere Leitstelle sprechen (Förderungsgesellschaft des BDS-DGV mbH). Der Erstantrag wird innerhalb weniger Tage bearbeitet. Beim Verwendungsnachweis haben wir im Moment Bearbeitungszeiten von ca. 7 Werktagen, aber das kann sich in der nächsten Zeit ändern, weil im Moment sehr viele Anträge eingereicht werden.

bgm21: Wo bekomme ich Hilfe, wenn ich Fragen oder Probleme bei der Antragstellung habe?

Frau Rüßmann: Beim Erstantrag muss man sich entscheiden, über welche Leitstelle der Antrag eingereicht wird, und diese Leitstelle prüft den Antrag bis zum Ende. Wenn Sie die Förderungsgesellschaft des BDS-DGV mbH auswählen, dann können Sie sich jederzeit telefonisch oder per Mail an uns wenden. Wir helfen Ihnen gerne.

bgm21: Frau Rüßmann, vielen herzlichen Dank für das Gespräch und die hilfreichen Informationen zu der modifizierten BAFA-Förderrichtlinie.

Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

als zertifizierte BAFA-Beraterin berate ich Sie gern zu den hier vorgestellten Fördermöglichkeiten und wie Sie diese für das Betriebliche Gesundheitsmanagement nutzen können.

Selbstverständlich behandele ich Ihre Daten absolut vertraulich.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße und bleiben Sie gesund,

Beate Noeke

Ist Humor „systemrelevant“?

Manches lässt sich nur mit Humor ertragen, das wird in diesen Corona-Zeiten deutlich spürbar. Deshalb möchte ich jetzt ein wenig Humor mit Ihnen teilen und habe hierzu den Karikaturisten und Illustrator Peter Menne um ein Interview und eine Karikatur gebeten. Zusammen mit einigen westfälischen Autoren bietet er seit kurzem einen „Kultur per Lieferservice“ für alle, die gern ein wenig Leichtigkeit in Ihr Leben bringen möchten. Herzlichen Dank dafür!!!

Viel Freude damit und bleiben Sie gesund,

Beate Noeke

© Peter Menne, Wer war das?
Wer war das? © Peter Menne

bgm21: Herr Menne, bitte stellen Sie sich unseren Lesern kurz vor.

Peter Menne: Geboren wurde ich 1962 ohne größeres Dazutun als Westfale. Aufgewachsen in Delbrück bei Paderborn habe ich das Leben in einer Kleinstadt mit all seinen Vor- und Nachteilen kennengelernt.

bgm21: Wie sind Sie zum Zeichnen gekommen?

Peter Menne: Meine berufliche Laufbahn begann im Aktzeichensaal der FH Bielefeld, wo ich es verstand, mit Bleistift und Feder jedes Topmodel in eine Karikatur zu verwandeln. Des Studierens nicht müde zog es mich 1991 nach Berlin. An der Kunsthochschule Berlin-Weißensee lernte ich, mit dem Pinsel umzugehen.

Doch meine alte Heimat OWL ließ mich nicht los: 1993 erhielt ich ein Stipendium des Landesverbandes Lippe und der Stadt Schieder-Schwalenberg. Und so pendel ich noch heute zwischen Ost und West – zwischen Potsdam, wo ich mich mit Frau, zwei Kindern, aber ohne Hund, häuslich niedergelassen habe, und OWL.

Durch meine Publikationen habe ich mir einen Namen als Karikaturist und westfälischer Milieuzeichner gemacht. Als Illustrator arbeite ich für zahlreiche Tageszeitungen, Fachmagazine, Buchverlage und Agenturen. In meinen Wimmelbildern beschreibe ich die sozialen Strukturen westfälischer Städte und Regionen. Mit meinem unverwechselbaren Zeichenstil beschreibe ich das örtliche Vereinswesen, genauso wie ich die wichtigsten Stadtfeste und kirchliche Traditionen zitiert. Gepflegte und gelebte historische Bräuche werden beschrieben, daneben wird auf touristische Attraktionen hingewiesen.

bgm21: Seit wann und warum bieten Sie den Service „Kultur per Lieferservice“ an?

Peter Menne: Zusammen mit einer größeren Anzahl westfälischer Autoren arbeite ich seit 3 Wochen an dem Projekt KulturPerLieferservice. Wir bringen zuverlässig nach Hause, was derzeit in der freien Wildbahn ähnlich schwer zu bekommen ist wie Klopapier: Virenfreie Unterhaltung. Für viele Menschen, die es gewohnt sind, in ihrer Freizeit Museen, Lesungen, Konzerte, Kinos, Kneipen und nicht zuletzt Fußballplätze aufzusuchen, ist ein „Coronawochenende“ schon mehr als befremdlich. Aber oft wird man gerade in Krisenzeiten besonders kreativ.

bgm21: Wie können Interessenten diesen Lieferservice bestellen?

Peter Menne: Per E-mail (peter@menne-illustration.de), Instagram und Facebook verschaffen wir uns einen alternativen Zugang in die privaten Räume der Kulturhungrigen. Zweimal wöchentlich bekommen sie so kostenlos Karikaturen und passende Texte (Satire, Kurzgedichte, Aphorismen, Kommentare, …) dazu. Das Projekt ist für uns ein Beitrag, in der aktuellen Situation kulturelles Leben in Deutschland nicht gänzlich einfrieren zu müssen. Anmeldungen unter mail an: peter@menne-illustration.de.

bgm21: Kann man mit Humor Krisen besser bewältigen?

Peter Menne: Sicherlich kann man Krisen nicht allein mit Humor bewältigen. Humor kann aber hilfreich sein, besser mit ihnen umzugehen.

bgm21: Leiden Sie selbst unter der Corona-Krise und wie gehen Sie selbst damit um? Hilft Ihnen die Kunst, bei den Ausgangsbeschränkungen und Kontaktsperren gut durch den Tag zu kommen?

Peter Menne: Was ich vermisse ist das örtliche Schwimmbad, Spazieren gehen mit Nachbarn, Doppelkopf mit guten Freunden, und spätestens nach meiner selbst auferlegten Fastenzeit einen guten Wein beim Italiener. Als Illustrator habe ich ansonsten gut zu tun. Das aktuelle Projekt „KulturPerLieferservice“ hält mich zusätzlich auf Trab und lässt Corona vergessen.

bgm21: Gibt es in Südwestfalen einen ganz speziellen Humor? Wie gehen Sie selbst mit dem südwestfälischen Humor um (privat und in Ihrer Kunst)?

Peter Menne: Südwestfalen kenne ich nicht. Es gibt nur Ostwestfalen, und der Humor dort ist schon recht speziell. Lesen sie unsere Kulturbeiträge und Sie erfahren mehr.

bgm21: Was raten Sie allen, die jetzt im Homeoffice fest sitzen?

Peter Menne: Genießen Sie die kurzen Wege zum Arbeitsplatz und zur Küche. Freuen sie sich auf den nächsten Anruf, und besprechen Sie nach Möglichkeit nicht nur berufliche Fragen. Homeoffice kann auch ganz schön sein, ich mache das schon mein Leben lang.

bgm21: Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, was wünschen Sie sich für die aktuelle Pandemie-Situation?

Peter Menne:

1. weitergehend die Möglichkeit, in der Öffentlichkeit Sport zu treiben

2. Rücksichtnahme von allen Seiten

3. ein schnelles Ende der Pandemie

bgm21: Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, was wünschen Sie sich für die Zeit nach der Pandemie-Situation?

Peter Menne:

1. kulturelles Leben sollte bei uns schnell wieder hochgefahren werden

2. die Urlaubsbomber der Fluggesellschaften sollten für immer am Boden bleiben

3. Die Entschleunigung hatte schon etwas für sich. Wenn davon etwas bleiben würde, wäre das toll.

bgm21: Wie können Interessierte mit Ihnen Kontakt aufnehmen?

peter@menne-illustration.de

Wellness im Homeoffice – So arbeiten Sie auch zuhause gesund und motiviert

Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, haben Bundesregierung und Bundesländer weitreichende Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung erlassen, die auch mit massiven Einschränkungen im Alltagsleben verbunden sind. Plötzlich, quasi über Nacht, wurde das Arbeiten im Homeoffice zur Selbstverständlichkeit.

Wellness im Homeoffice, ©Beate Noeke

Risiken für Homeoffice-Neulinge

Auch im Homeoffice sollten Sie sich Ihre Arbeitszufriedenheit erhalten und psychische Belastungen so gut wie möglich reduzieren und so für Wellness in den eigenen vier Wänden sorgen. Genau wie am Arbeitsplatz im Unternehmen hat sich auch im Home Office die Arbeitsintensität in den letzten Jahren erhöht. Es gibt immer neue Anforderungen und die Arbeitsverdichtung nimmt zu. Gerade für alle Homeoffice „Neulinge“ ist es besonders wichtig, von Anfang an für den Gesundheits-Aspekt sensibilisiert zu sein.

Mehr Erschöpfung beim Arbeiten von zu Hause

Zwar lassen sich Familie und Beruf im Homeoffice zum Teil besser vereinbaren. Die Arbeitszeit kann freier geplant und selbstständiger gestaltet werden; es gibt mehr Entscheidungsfreiraum und ein konzentrierteres Arbeiten ist – meistens – möglich.

Jedoch nehmen die psychischen Belastungen im Homeoffice oftmals zu und es kommt häufiger zu Erschöpfung.Studien zeigen, dass Wut, Verärgerung, Nervosität und Reizbarkeit häufiger im Homeoffice als am Arbeitsplatz im Unternehmen auftreten.

Das führt auch zu häufigeren Schlafstörungen und Konzentrationsproblemen, da im Homeoffice oftmals die Grenze zwischen Job und Privatleben verschwimmt. Das führt zu kürzeren Erholungsphasen und es wird schwieriger, von der Arbeit „abzuschalten“.

Wie können Sie also zu Hause so arbeiten, dass Sie sich wohlfühlen und auch noch produktiv dabei sind? Unsere Tipps helfen Ihnen dabei.

  • Ein gut aufgeräumter, von privat genutzten Räumen getrennter, ergonomischer Arbeitsplatz, verbindliche Absprachen, eine Aufgabenliste sowie ein störungsfreies Arbeiten sind Erfolgsgaranten im Homeoffice.
  • Wenn Sie Stresssignale wahrnehmen, finden Sie immer wieder zurück zur „inneren Ruhe“ und legen Sie eine Pause ein, trainieren Sie Entspannungsmethoden und wenden Sie diese mit zunehmender Übung automatisch an. Es gibt auch für Ungeübte Entspannungstechniken, die leicht erlernbar sind (z.B. progressive Muskelentspannung). Auch hierzu gibt es im Internet viele Hinweise und Anregungen.
  • Wichtig sind eine Morgenroutine, feste Mittags- und Pausenzeiten ohne Computer, die Sie am besten außerhalb des Home Office verbringen.Bewegen Sie sich ausreichend. Gerade wenn Sie sich den ganzen Tag zu Hause aufhalten, ist ein Spaziergang sehr belebend und macht Ihren Kopf wieder frei. Täglich 30 bis 45 Minuten Bewegung sind optimal.
  • Gestalten Sie Ihren Arbeitsplatz rückenschonend. Beugen Sie Kopf-, Schulter- und Nackenschmerzen vor, indem Sie regelmäßig Lockerungsübungen machen, sich bewegen und ggf. einen Dokumentenhalter zwischen den Bildschirm und die Tastatur legen. Das ist hilfreich, wenn Sie häufig Dokumente neben dem PC einsehen und daher den Kopf häufig zur Seite neigen. Das führt oft zu Verspannungen, denen Sie gut vorbeugen können.
  • Trinken Sie 2 bis 3 Liter Wasser oder andere, ungesüßte und nichtalkoholische Getränke pro Tag.Kurze Schlafpausen im Homeoffice können erfrischend sein, wenn Sie nicht länger als 15 Minuten dauern. Das steigert Ihr Wohlbefinden und die Leistung.
  • Bei Unklarheiten oder Fragen, tauschen Sie sich direkt und regelmäßig mit Kollegen/innen und Mitarbeitern/innen aus, ggf. können Sie Meetings virtuell durchführen und Video-Calls dazu nutzen. Das schafft ein Gefühl der Nähe und auch eine angenehme Gesprächsatmosphäre. Leben Sie auch im Homeoffice eine gute Unternehmenskultur.
  • Bei Konflikten und Frustrationen sprechen Sie diese offen an, auch wenn der Gedanke daran Unbehagen hervorruft. Klären Sie Auseinandersetzungen durch offene Gespräche, ggf. mit Hilfe eines Mediators.
  • Seien Sie kollegial und leisten Sie Unterstützung, wenn andere einen Fehler begangnen haben. Sie machen so den ersten Schritt zu einer besseren Organisationskultur und sind mit sich selbst im Reinen
  • Halten Sie sich den Feierabend frei für Ihr Privatleben und schalten Sie den Laptop und das Firmenhandy am Abend aus.Genießen Sie Ihre Freizeit, gehen Sie Ihren Hobbies nach und pflegen Sie Rituale, wie z.B. täglich 10 bis 15 Minuten ganz bewusst den Tag resümieren.
  • Seien Sie kritisch, denn es sind viele Falschinformationen im Umlauf. Informieren Sie sich bei vertrauenswürdigen Quellen, z.B. auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts (www.rki.de). Auch das Bundesgesundheitsministerium, die Landesministerien und die Gesundheitsämter stellen gesicherte Informationen bereit. Seriöse Ansprechperson ist natürlich auch Ihr Hausarzt/Ihre Hausärztin.

    Bleiben Sie gesund und motiviert!