Wie Sie im Homeoffice gesund arbeiten

Der verlängerte Lockdown hat auch eine neue Corona-Arbeitsschutzverordnung mit sich gebracht. Diese verpflichtet Unternehmen, bis zum 15. März 2021 Beschäftigten das Arbeiten zu Hause zu ermöglichen – sofern die Tätigkeit dies zulässt. Aufgrund dieser Homeoffice-Pflicht stellen wir in diesem Blog die wichtigsten Tipps für gesundes Arbeiten im Homeoffice erneut zusammen. Ergänzend finden Sie einen Leitfaden, der bei der Erkennung einer Corona-Infektion hilft.

Pflicht zum Homeoffice
Homeoffice-Pflicht

Homeoffice-Regelungen bis 15. März 2021

Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice anzubieten. Der Arbeitgeber muss Beschäftigten im Falle von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anbieten, diese Tätigkeiten in der eigenen Wohnung auszuführen. Dies gilt, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe dagegen stehen.

Für die Umsetzung dieser Homeoffice-Regelung müssen die Personalabteilungen und Betriebsräte nun Folgendes tun: Die berechtigten Interessen der Arbeitnehmer müssen in ihren unterschiedlichen persönlichen Situationen mit den betrieblichen Notwendigkeiten unter einen Hut gebracht werden und es müssen Kompromisse gefunden werden.

Kein Zwang zum Homeoffice

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer »sollten« das Angebot annehmen soweit sie können, sind aber nicht dazu verpflichtet.

Der Arbeitgeber bleibt verantwortlich für die Einhaltung der geltenden arbeitsrechtlichen Bestimmungen. Deshalb gelten die grundlegenden Regelungen des Gesundheitsschutzes. Hierzu zählen beispielsweise die Anforderungen an die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes oder die Regelungen des Arbeitszeitgesetzes. Diese gelten im »Homeoffice« genauso wie im Betrieb.

Kontrollen und Sanktionen

Im den »FAQ zur Corona-Arbeitsschutzverordnung« weist das Ministerium auf mögliche Kontrollen und Sanktionen hin. Die zuständigen Arbeitsschutzbehörden können die Einhaltung der Anforderungen der Verordnung im Einzelfall durch behördliche Anordnungen durchsetzen. Notfalls können Verstöße auch mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 30.000 Euro geahndet werden.

Alle Informationen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Neue Corona-Arbeitsschutzverordnung mit Homeoffice – Regelungen

Zusammen gegen Corona

Die Website “Zusammen gegen Corona” finden Sie hier.

Psychische Gesundheit in Corona-Zeiten

Hilfreiche Informationen zur psychischen Gesundheit in Zeiten von Corona finden Sie hier.

Wie Sie die psychischen Belastungen konkret im Unternehmen erfassen können und gezielt etwas tun können, erfahren Sie hier.

Was ist notwendig für eine gute, bedarfsgerechte und zielorientierte Arbeit im Homeoffice? Tipps zur Gestaltung gesunder Arbeit.

· Sofern noch nicht geschehen: Geben Sie ausreichend Zeit für die Einarbeitung im Homeoffice. Für das Arbeiten mit neuer Technik ist eine gute Einarbeitung entscheidend und hilft, die Motivation der Beschäftigten zu erhalten.

· Schulen Sie die Beschäftigten in den erforderlichen digitalen Fähigkeiten. Hierzu zählen Medien- und Kommunikationskompetenzen, die kontinuierlich an aktuelle Anforderungen angepasst werden müssen. Lesen Sie hierzu auch meinen Artikel.

· Schaffen Sie einen einheitlichen Rahmen für alle Beschäftigten, z. B. durch eine Betriebsvereinbarung, die möglichst präzise ist und die Bedingungen so variabel wie möglich definiert.

Homeoffice besser regeln
Homeoffice besser regeln

Lesen Sie hierzu den aktuellen Bericht (Januar 2020) „WORK-LIFE BALANCE IM HOMEOFFICE: WAS KANN DER BETRIEB TUN? Welche betrieblichen Bedingungen sind für eine gute Work-Life Balance im Homeoffice notwendig?“

· Geben Sie der Belegschaft ein übersichtliches Faktenblatt mit wichtigen versicherungsrechtlichen und datensicherheitstechnischen Informationen zum Arbeiten im Homeoffice.

· Klären Sie die räumlichen, ergonomischen und technischen Gegebenheiten im Homeoffice (ausreichend Platz, Ruhe). Bei den ad-hoc eingerichteten Homeoffice-Arbeitsplätzen greift die Arbeitgeberverantwortung nicht, wie sie in § 2 Abs. 7 der Arbeitsstättenverordnung geregelt ist (Pflicht des Arbeitsgebers, einen Telearbeitsplatz im Eigenheim des Arbeitnehmers einzurichten).

· Dennoch: Kümmern Sie sich im Rahmen der allgemeinen Arbeitgeber-Fürsorgepflicht um die Einrichtung der Homeoffice-Arbeitsplätze. Dies ist für die Produktivität und Gesundheit von Beschäftigten im Homeoffice sehr wichtig.

· Klären Sie die Anschaffungs- und Finanzierungsverantwortung. Mögliche Formen der geteilten Verantwortung sind eine arbeitgeberseitige Bezuschussung zu Anschaffungen durch den Arbeitnehmer, oder eine gemeinschaftliche und damit kostengünstigere, Bestellung durch den Arbeitgeber, aber letztliche Finanzierung der Homeoffice-Ausstattung durch den Arbeitnehmer.

· Stimmen Sie sich mit Beschäftigten und direkten Vorgesetzten über die Lage der Arbeitszeit und über die Erreichbarkeit ab.

· Ermöglichen Sie eine selbstständige Zeiterfassung durch die Beschäftigten.

Zeiterfassung im Homeoffice
Zeiterfassung im Homeoffice

· Grundsätzlich müssen die Beschäftigten während der Arbeitszeit erreichbar sein (Firmenhandy, E-Mail).

· Eine leistungsfähige Internetverbindung muss vorhanden und mit einem Kennwort gesichert sein.

· Passen Sie Projekte oder Dienstleistungen an die individuellen Arbeitszeiten der Beschäftigten an. Dadurch wird die Isolation des Einzelnen verhindert und die Zusammenarbeit gestärkt.

· Stellen Sie die benötigten Arbeitsmaterialien digital zur Verfügung; digitalisieren Sie die Dokumente und Arbeitsprozesse. Lesen Sie hierzu auch meinen Blogartikel.

Gesundheit fördern im Homeoffice

· Wirken Sie psychischen Belastungen durch die (gefühlte) soziale Isolation entgegen durch (virtuelle) Events, die von den Teams selbst organisiert werden.

· Befähigen Sie Beschäftigte zu einem achtsamen Umgang mit ihrer Gesundheit.

Tipps fürs Homeoffice, bgm21

· Ermöglichen Sie digitale Schulungen zu Entspannungstechniken für die Augen, dynamischem Sitzen, Bildschirm- und Bewegungspausen sowie Ausgleichsübungen.

· Geben Sie Tipps zur gesunden Ernährung sowie zum ausreichenden Ausgleich durch Bewegung und Sportübungen.

· Stärken Sie die Selbstmanagementkompetenzen, um die Arbeit im Homeoffice zu erleichtern und Stress zu reduzieren. Bieten Sie bspw. (digitale) Angebote zur Selbstorganisation, Stressbewältigung, Führung aber auch zur Förderung von Effizienz und Verlässlichkeit an.

Virtuelle Arbeit gesund gestalten

· Leben Sie selbst ein virtuelles (Zusammen-)Arbeiten vor.

· Bieten Sie den Führungskräften gezielte Schulungen für die virtuelle Führung auf Distanz an. Sensibilisieren Sie diese für die Ressourcen und Stressoren im Homeoffice. Befähigen Sie die Führungskräfte zu einem delegativen und vertrauens- sowie ergebnisorientierten Führungsstil. Konkret sollte in der Fähigkeit, Kontrolle und Verantwortung an Beschäftigte abzugeben, sowie in Kommunikations- und Feedback-Kompetenzen, die für die Leitung, Organisation und Unterstützung von virtuellen Teams notwendig sind, geschult werden.

Mit Fortbildungen weiterkommen – online und offline

Wenn Sie sich zuhause oder im Büro fortbilden möchten zu den Themen Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit, Digitalisierung, Datenschutz und IT-Sicherheit, Führung, Personal, Ausbildung und Recht, möchte ich Ihnen unseren Partner, die AKADEMIE HERKERT, empfehlen. Hier finden Sie Seminare und Tagungen, on- und offline, für die Zeit während und nach Corona.

Noch bis Ende April 2021 erhalten Sie 20% Rabatt auf alle Online-Termine. Nutzen Sie hierzu den Code „digilearn20“ auf der Website.

Corona-Infektion erkennen – ein Leitfaden hilft

Winterzeit ist Grippe-Zeit. Da ist es schwer, eine Grippe-Infektion von einer Corona-Infektion zu unterscheiden, denn die Anzeichen und Symptome sind zum Teil ähnlich. Daher hat die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) einen kurzen Leitfaden herausgegeben, zusammen mit dem Hausärzteverband Rheinland-Pfalz e.V. Damit soll die Wahrscheinlichkeit einer CoVid-19-Erkrankung besser eingeschätzt werden können. Zudem bietet der Leitfaden auch Tipps für das richtige Verhalten.

Den Leitfaden finden Sie hier zum Download:

Auf Ihr Feedback und Ihre Anfragen freue ich mich.

Eine gute und gesunde Zeit wünscht Ihnen,

Beate Noeke

Digitalisierung mit Apps: Profitieren Sie von einer besseren und effizienteren Organisation und sparen Sie 10%

Mit der Digitalisierung (auch im Homeoffice) schreitet auch die Vernetzung technischer Systeme weiter voran; für räumlich getrennte Beschäftigte wird die (virtuelle) Zusammenarbeit möglich. Es werden Netzwerke aufgebaut, neue fachübergreifende Kompetenzen erlernt und Veränderungsprozesse bewältigt. Mitarbeiter müssen weiterhin gut informiert und auch motiviert werden. Für all diese Aufgaben sind Apps gute Werkzeuge. Apps helfen Ihnen, Ihre Arbeitsabläufe und Prozesse effizienter und gesünder zu gestalten. Daher können Sie bei einer Digitalisierung mit Apps nur profitieren.

Wofür können die Apps genutzt werden?

Insbesondere wenn es darum geht, bestehende Prozesse kontinuierlich zu optimieren, Unternehmensabläufe besser zu organisieren und die Umsetzung zu gewährleisten, eignen sich Apps.

bgm21 hat gute Erfahrungen gemacht mit den Apps eines Kooperationspartners. Daher möchten wir Ihnen diese zur effizienteren Gestaltung Ihrer Prozesse im Büro und im Homeoffice empfehlen. So haben Sie wieder mehr Zeit für die Dinge, die Ihnen wichtig sind.

Mögliche Einsatzbereiche der Apps

Die Apps dienen der besseren Organisation, beispielsweise in den Bereichen:

  • Auditmanagement,
  • Dokumentenmanagement,
  • Ideenmanagement,
  • Projekte und Maßnahmen,
  • Reklamationsmanagement,
  • Schulungen und Qualifikationen,
  • Instandhaltung & Prüfmittel,
  • Mitarbeiterverwaltung,
  • Prozessmanagement,
  • Reportings,
  • Risiken und Chancen,
  • Wiki,
  • Ziele und Kennzahlen,
  • Zielmanagement.
Digitalisierung mit Apps macht Prozesse und Abläufe effizienter, ermöglicht bessere Leistungen und stärkt die Umsetzung von Maßnahmen im Unternehmen.
Digitalisierung mit Apps für eine bessere Organisation – jetzt mit bgm21 10% sparen

Sparen Sie jetzt 10% bei der Lizensierung dieser Apps. Kontaktieren Sie uns, um mehr über die Nutzung und deren Vorteile zu erfahren. Bitte geben Sie an, für welches Handlungsfeld Sie eine App nutzen möchten.

Beispiele für die Nutzung von Apps im Personalbereich

Ein Handlungsfeld der Digitalisierung, die Sie mit Apps effizienter gestalten können, ist beispielsweise die strategische Personalplanung (Bedarf ermitteln, definieren, planen) sowie eine Zuordnung von Aufgaben, Zuständigkeiten und Arbeitsbereichen.

Ein weiteres Handlungsfeld ist die Personalführung. Hier gilt es, die Zusammenarbeit zu fördern und das Handeln der Beschäftigten auf die Zukunft des Betriebes auszurichten. Dafür sind neue Führungskompetenzen erforderlich, damit Ambivalenz und Unsicherheit kreativ gemeistert und die Unterstützung der Mitarbeiter*innen gewonnen werden für Modernisierungsprozesse.

In der Personalentwicklung werden individuell sinnvolle Qualifizierungsangebote oder Karrieremöglichkeiten ermittelt. Auch die Ausstattung der Beschäftigten mit gebrauchstauglichen Lern-, Arbeits- und Kommunikationsmitteln ist essentiell.

Vorteile der App-Nutzung

All diese Handlungsfelder lassen sich mit den frei wählbaren digitalen Apps unseres Kooperationspartners einfacher und effizienter bearbeiten. Zudem werden die Daten einheitlich erfasst und automatisch ausgewertet. Verantwortlichkeiten sind klar definiert und transparent dargestellt. Ein Zugriff kann weltweit erfolgen. Informationen können jederzeit (versioniert) abgefragt werden und stehen für Audits normkonform zur Verfügung.

Die Nutzung dieser Apps mit einer einzigen Plattform spart viel Zeit durch:

  • eine bessere Verteilung der Informationen,
  • weniger Meetings,
  • einfachere Abstimmungen sowie
  • ein kollaboratives Arbeiten mit effizienten Prozessen.
  • Klare Rollen und Verantwortlichkeiten ermöglichen bessere Leistungen.

All dies stärkt die Umsetzung in Ihrem Unternehmen – Sie und Ihre Beschäftigten erreichen Ziele schneller und einfacher.