Corona und die Augen

Die Arbeit im Home-Office und auch das Homeschooling führen zu mehr Kurzsichtigkeit, die sogenannte Quarantäne-Myopie, von der vor allem Kinder betroffen sind. Diese Kurzsichtigkeit tritt aufgrund des Lockdowns auf, denn die Tätigkeit am Bildschirmarbeitsplatz stellt besondere Anforderungen an die Sehschärfe, die Ausrichtung und Koordination der Sehachsen und damit an das beidäugige Sehen.

Die Gesellschaft wird seit Jahren kurzsichtiger – und droht immer blinder zu werden. Zu diesem Thema gibt es bei Youtube ein sehr informatives Video der Neue Zürcher Zeitung.

Was Sie selbst für die Gesundheit tun können, um die Belastung der Augen zu mindern und das Sehvermögen zu stärken, habe ich für Sie recherchiert. In den folgenden Publikationen finden Sie hilfreiche Informationen:

https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Praxis/A93.html

https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/409


Je nach individuellem Sehvermögen und der Arbeitsaufgabe angepasst sind Sehhilfen für die ausreichende Korrektur von Sehfehlern am Bildschirmarbeitsplatz von entscheidender
Bedeutung.

Praktische Tipps

  • Unterbrechen Sie regelmäßig die Blickfixierung auf den Bildschirm und lassen Sie Ihre Blicke in die Ferne schweifen.
  • Entspannen Sie Ihre Nackenmuskulatur alle 10 Minuten: Drehen Sie den Kopf – sofern ohne Schmerzen möglich – einmal nach links und rechts, nach oben und nach unten.
  • Wechseln Sie zwischen Stehen und Sitzen. Diese Dynamik wirkt sich positiv auf die Zentralmotorik aus.
  • Nutzen Sie auf dem Schreibtisch eine möglichst weite Fläche, so bewegen Sie den Kopf mehr.
  • Gestalten Sie Ihre Freizeit körperlich aktiv.