Psyche im Lockdown: Was jetzt hilft

Die lange Zeit im Homeoffice ist für das Wohlbefinden und die seelische Gesundheit eine Herausforderung. Arbeitnehmende müssen monatelang zuhause bleiben und im Zuge der Digitalisierung auch im Homeoffice große Flexibilität und Offenheit für Neues zeigen. Was der Psyche im Lockdown schadet, was ihr gut tut und warum Hunde so beliebt sind, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Entspannung durch Hunde, bgm21
Hunde beruhigen die Psyche im Lockdown, bgm21

Fast ein Viertel der Erwerbstätigen in Deutschland (24 Prozent) hat Ende Januar 2021 vorwiegend oder ausschließlich im Homeoffice gearbeitet (Umfrage der Hans-Böckler-Stiftung). Es zeichnet sich allmählich ab, dass der Anteil mobiler Arbeit, vor allem im Homeoffice, weiter zunehmen wird.

Im Blick behalten: Sorgen, Stress und weniger Zufriedenheit

Für viele Beschäftigte ist der Beruf nicht nur eine Einnahmequelle, sondern auch Selbstverwirklichung. Zudem steigt der Druck auf den Einzelnen durch Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit (oder die Angst davor). Es scheint nur wenig zu geben, das verlässlich ist. Tempo und viele gleichzeitig verfügbare, digitale Möglichkeiten können überfordern; gerade wenn im Homeoffice ein kollegiales „Wir“-Gefühl nicht so unmittelbar erlebt wird.

Zudem machen die permanente Erreichbarkeit und die fehlende Entgrenzung von der Arbeit vielen Beschäftigten im Homeoffice zu schaffen. Hinzu kommen mangelnder Arbeitsschutz sowie unzureichende Soft- und Hardware. Daher gilt es, die Arbeit auch unter erschwerten Bedingungen, Social Distancing und mehrfachen Belastungen (Homeschooling, Pflege) gut und gesund zu gestalten.

Homeoffice und Homeschooling, bgm21
Homeoffice und Homeschooling, bgm21

Schlüsselrolle der Führungskräfte

Zudem machen die permanente Erreichbarkeit und die fehlende Entgrenzung von der Arbeit vielen Beschäftigten im Homeoffice zu schaffen. Hinzu kommen mangelnder Arbeitsschutz sowie unzureichende Soft- und Hardware. Daher gilt es, die Arbeit auch unter erschwerten Bedingungen, Social Distancing und mehrfachen Belastungen (Homeschooling, Pflege) gut und gesund zu gestalten.

Dabei spielt auch das Verhalten der Führungskräfte eine große Rolle. Gerade in virtuellen Meetings ist es für sie schwierig, den Teamgeist und eine individuelle Beziehung zu den Teammitgliedern aufrecht zu erhalten. Auch die Einarbeitung neuer Mitarbeiter und die Stärkung der Verbundenheit zwischen Kollegen und der Organisation, ist bei physischer Distanz nicht einfach. Und auch grundlegende Aufgaben wie Performance Management und Zielsetzung sind vage und fragil, da sich die wirtschaftlichen Verhältnisse kurzfristig verändern können.

So leiden auch Führungskräfte selbst an den Folgen stressbedingter Erschöpfung. Das kann wiederum zu einem nachlassenden Engagement der Führungskraft führen. In Folge hat dies auch negative Auswirkungen auf die Mitarbeiter und spiegelt sich in einem Rückgang des Mitarbeiterengagements wieder.

Führungskräfte beeinflussen Engagement

In jedem Fall wirkt sich das Engagement einer Führungskraft wesentlich auf das Engagement des Teams aus: Ist eine Führungskraft engagiert, fällt es ihr leichter, Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen sowie an die Unternehmensführung zu binden.

Führungskräfte können Ihre Mitarbeiter unterstützen, indem sie aktiv zuhören, empathisch und fürsorglich sind, konstantes Feedback geben und die Mitteilungen aus der Führungsebene kommunizieren. Wird der Führungsstil so angepasst, dass er den Bedürfnissen der Mitarbeiter und den Erfordernissen der Pandemie gerecht wird, beeinflusst dies sehr stark das Mitarbeiterengagement.

Führungskräfte auf C-Level können Stärke und Sicherheit demonstrieren durch Selbstbewusstsein und Klarheit sowie eine Betonung der Werte und Visionen des Unternehmens. Dies beruhigt Mitarbeiter, denn Unvorhersehbarkeit und Unsicherheit erhöhen den Stresslevel am Arbeitsplatz. Hier hilft eine klare Kommunikation und eine entsprechenden Strategie. Es ist also wichtig, Unsicherheiten gegenüber neuen Entwicklungen zu minimieren und für die Mitarbeiter erreichbar zu bleiben.

Nach mittlerweile über einem Jahr im Ausnahmezustand gilt es jetzt, sich auf die Learnings aus der Pandemiezeit zu fokussieren. Es sollte sichergestellt werden, dass Führungskräfte über die richtigen Tools, Programme, Coachings, Kompetenzen und Unterstützung verfügen. Nur so kann das Mitarbeiterengagement wieder gesteigert werden. Daher lohnt es sich, Strukturen und Prozesse auf deren Unterstützungs- und Motivationspotential hin zu überprüfen.

Letztendlich muss aber jeder Einzelne auch auf sich selbst und das eigene Wohlbefinden, die physische und mentale Gesundheit achten. Auch dankbar für das Erreichte zu sein, ist hilfreich, schafft Bewusstsein und engagiert auf Neue.

Mögliche Folgen psychischer Belastungen im Homeoffice

Diese psychischen Belastungen können zu vielfältigen körperlichen Beschwerden führen, wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes und Rückenschmerzen. Bei schlechter Kommunikation, Informationslücken, Unkonzentriertheit oder Übermüdung kann vermehrter Stress häufiger zu Arbeitsunfällen führen. Hinzu kommen Essstörungen, Schlafstörungen, Magenbeschwerden und Nervosität sowie erhöhter Blutdruck, Herzrasen und Schwitzen.

Kognitiv kann es zu Problemen bei der Konzentration und Motivation kommen. Es kann schwieriger werden, die eigene Leistungsfähigkeit richtig einzuschätzen und die Unbekümmertheit kann abnehmen. Auch der Sinn der eigenen Arbeit wird häufiger angezweifelt.

Psychische Belastungen im Homeoffice, bgm21

All dies führt emotional zu innerer Unruhe und dem Gefühl, unter Druck zu stehen. Unlust und Reizbarkeit können selbst bei Kleinigkeiten auftreten.

Hinzu kommt oftmals der Wegfall notwendiger Pausen, ein verändertes Essverhalten und weniger Ausgleichssport. Und auch der vermehrte Konsum von Alkohol, Zigaretten, Medikamenten oder Drogen wirkt sich negativ aus.

„Gegenmittel“ bei psychischen Belastungen im Homeoffice

Gerade in Krisenzeiten ist es umso wichtiger, die psychischen Belastungen der Mitarbeiter bei der präventiven Arbeitsgestaltung zu berücksichtigen und in die Gefährdungsbeurteilung zu integrieren.

Die psychischen Belastungen durch veränderte Arbeitsorte und -zeiten oder Arbeitsabläufe in der Corona-Pandemie werden in verschiedenen Bereichen erfasst und bewertet. Im Anschluss werden Maßnahmen zur Verbesserung umgesetzt und auf ihre Wirksamkeit hin geprüft. Folgende Bereiche werden beurteilt:

  • die Arbeitsinhalte, Arbeitsaufgaben (Handlungsspielräume, Informationsangebote, Qualifikationen, emotionale Inanspruchnahme),
  • die Arbeitsorganisation (Arbeitszeit, Arbeitsablauf, Kommunikation),
  • soziale Beziehungen (Kollegen / Kolleginnen, Vorgesetzte),
  • Arbeitsumgebung (Arbeitsmittel).

Neben gesunder Führung, guter und transparenter Kommunikation und Beteiligung wirken sich ein angenehmes Betriebsklima, eine konstruktive Fehlerkultur sowie ein Fokus auf das geistige und körperliche Wohlbefinden positiv auf die Gesundheit aus.

Wertschätzung, die Wichtigkeit der zu erledigenden Aufgaben und die Sicherheit des Arbeitsplatzes sind weitere wichtige Punkte, die Führungskräfte regelmäßig kommunizieren sollten.

Am „Puls“ der Mitarbeiter bleiben

Auch im Homeoffice ist der Arbeitgeber zum Arbeitsschutz verpflichtet (§3 ArbSchG) und muss seine Aufsichts‐, Kontroll‐ und Schutzpflichten wahrnehmen. Das gilt generell im betrieblichen Arbeitsschutz und besonders bei der Planung und Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen. Die psychische Gefährdungsbeurteilung kann in bestehende Prozesse integriert werden.

Bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung steht die Beurteilung und Gestaltung der Arbeit in Bezug auf die psychische Belastung im Vordergrund. Hier geht es nicht um die Beurteilung der psychischen Verfassung oder Gesundheit der Beschäftigten.

Wohlfühl-Booster für daheim

Neben ausreichend Bewegung, guter Ernährung und sozialem Austausch tragen auch Haustiere zum Wohlbefinden bei. So haben Hunde beispielsweise viele positive Auswirkungen auf den Menschen und tragen auf ihre Weise zum Schutz vor Burnout bei. Allein durch das Zusammensein mit ihnen werden Engagement, Motivation. Loyalität, Kreativität und allgemeines Wohlbefinden gesteigert.

Hunde im Homeoffice, bgm21

Wissenschaftler haben festgestellt, dass allein schon durch den Blickkontakt eines Hundes mit seinem Menschen mehr Oxytocin freigesetzt wird. Dieses Hormon wirkt beruhigend und baut Stress ab. Ein weiteres Forschungsergebnis zeigt, dass Hunde gerade bei alleinlebenden Menschen eine positive Wirkung auf die Gesundheit des Herzens haben. Allein die Anwesenheit eines ruhigen, entspannten Tieres senkt den Blutdruck und die Herzfrequenz .

Zudem wurde nachgewiesen, dass der Familienhund durch seine Präsenz Hirnareale deaktiviert, die für emotionalen Stress zuständig sind. So wirkt der Kontakt mit dem Vierbeiner wie ein „Reset“ des Körpers, psychisch und physisch.

So wundert es nicht, dass sich der Bundesverband Bürohund e.V. für mehr Hunde im Büro zum Wohle von Menschen, Unternehmen und Hunden einsetzt.

Zudem hat die positive Wirkung auf Körper und Seele in der Pandemie zu einem deutschlandweiten Welpen-Boom geführt hat. Hundezüchter und Tierheime führen dies zum einen auf die Kurzarbeit und die damit gewonnene Zeit zurück; zum anderen sind Beschäftigte im Homeoffice flexibler und können sich besser um den Vierbeiner kümmern. Hunde freuen sich über die neue Dauerpräsenz, Ansprache, Schmusen und Streicheln. Das löst auch hier Ängste und beruhigt.

Call to action

Finden Sie mithilfe der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen die “Schwachstellen” und Risiken, die zu Fehlzeiten und geringem Engagement führen. Setzen Sie adäquate Maßnahmen um und überprüfen Sie diese auf ihre Wirksamkeit. Damit steigern Sie auch das Engagement in Ihrem Unternehmen.

Buchverlosung

Wenn auch Sie die beruhigende Art Ihres Hundes im Homeoffice schätzen und gerne lesen, können Sie das Buch „Schlafende Hunde“ von Anja Rützel gewinnen. In diesem humorvoll und geistreich geschriebenen Buch erfahren Sie viel Amüsantes über berühmte Menschen und ihre Hunde. Es sind zehn Liebesgeschichten, illustriert von der Autorin und herausgegeben vom Verlag Kiepenheuer & Witsch.

bgm21 verlost ein Buchexemplar. Teilnehmen an der Verlosung können ausschließlich bgm21 Newsletter-Abonnenten (mit Wohnsitz in Deutschland). Senden Sie mir hierzu einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Hund“ sowie Ihrer postalischen Anschrift.

Für den bgm21 Newsletter mit dem Schwerpunkt „Homeoffice“ können Sie sich hier anmelden.

Das Buch wird unter allen Einsendungen, die bis zum 31. März 2021 eingehen, verlost. Die Gewinnerin / der Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt und erhält das Buch Anfang April per Post zugeschickt.

Viel Freude beim Lesen und eine gute Zeit im Homeoffice wünscht Ihnen,

Ihre Beate Noeke

Corona und die Augen

Die Arbeit im Home-Office und auch das Homeschooling führen zu mehr Kurzsichtigkeit, die sogenannte Quarantäne-Myopie, von der vor allem Kinder betroffen sind. Diese Kurzsichtigkeit tritt aufgrund des Lockdowns auf, denn die Tätigkeit am Bildschirmarbeitsplatz stellt besondere Anforderungen an die Sehschärfe, die Ausrichtung und Koordination der Sehachsen und damit an das beidäugige Sehen.

Die Gesellschaft wird seit Jahren kurzsichtiger – und droht immer blinder zu werden. Zu diesem Thema gibt es bei Youtube ein sehr informatives Video der Neue Zürcher Zeitung.

Was Sie selbst für die Gesundheit tun können, um die Belastung der Augen zu mindern und das Sehvermögen zu stärken, habe ich für Sie recherchiert. In den folgenden Publikationen finden Sie hilfreiche Informationen:

https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Praxis/A93.html

https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/409


Je nach individuellem Sehvermögen und der Arbeitsaufgabe angepasst sind Sehhilfen für die ausreichende Korrektur von Sehfehlern am Bildschirmarbeitsplatz von entscheidender
Bedeutung.

Praktische Tipps

  • Unterbrechen Sie regelmäßig die Blickfixierung auf den Bildschirm und lassen Sie Ihre Blicke in die Ferne schweifen.
  • Entspannen Sie Ihre Nackenmuskulatur alle 10 Minuten: Drehen Sie den Kopf – sofern ohne Schmerzen möglich – einmal nach links und rechts, nach oben und nach unten.
  • Wechseln Sie zwischen Stehen und Sitzen. Diese Dynamik wirkt sich positiv auf die Zentralmotorik aus.
  • Nutzen Sie auf dem Schreibtisch eine möglichst weite Fläche, so bewegen Sie den Kopf mehr.
  • Gestalten Sie Ihre Freizeit körperlich aktiv.

Wie Sie im Homeoffice gesund arbeiten

Der verlängerte Lockdown hat auch eine neue Corona-Arbeitsschutzverordnung mit sich gebracht. Diese verpflichtet Unternehmen, bis zum 15. März 2021 Beschäftigten das Arbeiten zu Hause zu ermöglichen – sofern die Tätigkeit dies zulässt. Aufgrund dieser Homeoffice-Pflicht stellen wir in diesem Blog die wichtigsten Tipps für gesundes Arbeiten im Homeoffice erneut zusammen. Ergänzend finden Sie einen Leitfaden, der bei der Erkennung einer Corona-Infektion hilft.

Pflicht zum Homeoffice
Homeoffice-Pflicht

Homeoffice-Regelungen bis 15. März 2021

Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice anzubieten. Der Arbeitgeber muss Beschäftigten im Falle von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anbieten, diese Tätigkeiten in der eigenen Wohnung auszuführen. Dies gilt, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe dagegen stehen.

Für die Umsetzung dieser Homeoffice-Regelung müssen die Personalabteilungen und Betriebsräte nun Folgendes tun: Die berechtigten Interessen der Arbeitnehmer müssen in ihren unterschiedlichen persönlichen Situationen mit den betrieblichen Notwendigkeiten unter einen Hut gebracht werden und es müssen Kompromisse gefunden werden.

Kein Zwang zum Homeoffice

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer »sollten« das Angebot annehmen soweit sie können, sind aber nicht dazu verpflichtet.

Der Arbeitgeber bleibt verantwortlich für die Einhaltung der geltenden arbeitsrechtlichen Bestimmungen. Deshalb gelten die grundlegenden Regelungen des Gesundheitsschutzes. Hierzu zählen beispielsweise die Anforderungen an die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes oder die Regelungen des Arbeitszeitgesetzes. Diese gelten im »Homeoffice« genauso wie im Betrieb.

Kontrollen und Sanktionen

Im den »FAQ zur Corona-Arbeitsschutzverordnung« weist das Ministerium auf mögliche Kontrollen und Sanktionen hin. Die zuständigen Arbeitsschutzbehörden können die Einhaltung der Anforderungen der Verordnung im Einzelfall durch behördliche Anordnungen durchsetzen. Notfalls können Verstöße auch mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 30.000 Euro geahndet werden.

Alle Informationen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Neue Corona-Arbeitsschutzverordnung mit Homeoffice – Regelungen

Zusammen gegen Corona

Die Website “Zusammen gegen Corona” finden Sie hier.

Psychische Gesundheit in Corona-Zeiten

Hilfreiche Informationen zur psychischen Gesundheit in Zeiten von Corona finden Sie hier.

Wie Sie die psychischen Belastungen konkret im Unternehmen erfassen können und gezielt etwas tun können, erfahren Sie hier.

Was ist notwendig für eine gute, bedarfsgerechte und zielorientierte Arbeit im Homeoffice? Tipps zur Gestaltung gesunder Arbeit.

· Sofern noch nicht geschehen: Geben Sie ausreichend Zeit für die Einarbeitung im Homeoffice. Für das Arbeiten mit neuer Technik ist eine gute Einarbeitung entscheidend und hilft, die Motivation der Beschäftigten zu erhalten.

· Schulen Sie die Beschäftigten in den erforderlichen digitalen Fähigkeiten. Hierzu zählen Medien- und Kommunikationskompetenzen, die kontinuierlich an aktuelle Anforderungen angepasst werden müssen. Lesen Sie hierzu auch meinen Artikel.

· Schaffen Sie einen einheitlichen Rahmen für alle Beschäftigten, z. B. durch eine Betriebsvereinbarung, die möglichst präzise ist und die Bedingungen so variabel wie möglich definiert.

Homeoffice besser regeln
Homeoffice besser regeln

Lesen Sie hierzu den aktuellen Bericht (Januar 2020) „WORK-LIFE BALANCE IM HOMEOFFICE: WAS KANN DER BETRIEB TUN? Welche betrieblichen Bedingungen sind für eine gute Work-Life Balance im Homeoffice notwendig?“

· Geben Sie der Belegschaft ein übersichtliches Faktenblatt mit wichtigen versicherungsrechtlichen und datensicherheitstechnischen Informationen zum Arbeiten im Homeoffice.

· Klären Sie die räumlichen, ergonomischen und technischen Gegebenheiten im Homeoffice (ausreichend Platz, Ruhe). Bei den ad-hoc eingerichteten Homeoffice-Arbeitsplätzen greift die Arbeitgeberverantwortung nicht, wie sie in § 2 Abs. 7 der Arbeitsstättenverordnung geregelt ist (Pflicht des Arbeitsgebers, einen Telearbeitsplatz im Eigenheim des Arbeitnehmers einzurichten).

· Dennoch: Kümmern Sie sich im Rahmen der allgemeinen Arbeitgeber-Fürsorgepflicht um die Einrichtung der Homeoffice-Arbeitsplätze. Dies ist für die Produktivität und Gesundheit von Beschäftigten im Homeoffice sehr wichtig.

· Klären Sie die Anschaffungs- und Finanzierungsverantwortung. Mögliche Formen der geteilten Verantwortung sind eine arbeitgeberseitige Bezuschussung zu Anschaffungen durch den Arbeitnehmer, oder eine gemeinschaftliche und damit kostengünstigere, Bestellung durch den Arbeitgeber, aber letztliche Finanzierung der Homeoffice-Ausstattung durch den Arbeitnehmer.

· Stimmen Sie sich mit Beschäftigten und direkten Vorgesetzten über die Lage der Arbeitszeit und über die Erreichbarkeit ab.

· Ermöglichen Sie eine selbstständige Zeiterfassung durch die Beschäftigten.

Zeiterfassung im Homeoffice
Zeiterfassung im Homeoffice

· Grundsätzlich müssen die Beschäftigten während der Arbeitszeit erreichbar sein (Firmenhandy, E-Mail).

· Eine leistungsfähige Internetverbindung muss vorhanden und mit einem Kennwort gesichert sein.

· Passen Sie Projekte oder Dienstleistungen an die individuellen Arbeitszeiten der Beschäftigten an. Dadurch wird die Isolation des Einzelnen verhindert und die Zusammenarbeit gestärkt.

· Stellen Sie die benötigten Arbeitsmaterialien digital zur Verfügung; digitalisieren Sie die Dokumente und Arbeitsprozesse. Lesen Sie hierzu auch meinen Blogartikel.

Gesundheit fördern im Homeoffice

· Wirken Sie psychischen Belastungen durch die (gefühlte) soziale Isolation entgegen durch (virtuelle) Events, die von den Teams selbst organisiert werden.

· Befähigen Sie Beschäftigte zu einem achtsamen Umgang mit ihrer Gesundheit.

Tipps fürs Homeoffice, bgm21

· Ermöglichen Sie digitale Schulungen zu Entspannungstechniken für die Augen, dynamischem Sitzen, Bildschirm- und Bewegungspausen sowie Ausgleichsübungen.

· Geben Sie Tipps zur gesunden Ernährung sowie zum ausreichenden Ausgleich durch Bewegung und Sportübungen.

· Stärken Sie die Selbstmanagementkompetenzen, um die Arbeit im Homeoffice zu erleichtern und Stress zu reduzieren. Bieten Sie bspw. (digitale) Angebote zur Selbstorganisation, Stressbewältigung, Führung aber auch zur Förderung von Effizienz und Verlässlichkeit an.

Virtuelle Arbeit gesund gestalten

· Leben Sie selbst ein virtuelles (Zusammen-)Arbeiten vor.

· Bieten Sie den Führungskräften gezielte Schulungen für die virtuelle Führung auf Distanz an. Sensibilisieren Sie diese für die Ressourcen und Stressoren im Homeoffice. Befähigen Sie die Führungskräfte zu einem delegativen und vertrauens- sowie ergebnisorientierten Führungsstil. Konkret sollte in der Fähigkeit, Kontrolle und Verantwortung an Beschäftigte abzugeben, sowie in Kommunikations- und Feedback-Kompetenzen, die für die Leitung, Organisation und Unterstützung von virtuellen Teams notwendig sind, geschult werden.

Mit Fortbildungen weiterkommen – online und offline

Wenn Sie sich zuhause oder im Büro fortbilden möchten zu den Themen Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit, Digitalisierung, Datenschutz und IT-Sicherheit, Führung, Personal, Ausbildung und Recht, möchte ich Ihnen unseren Partner, die AKADEMIE HERKERT, empfehlen. Hier finden Sie Seminare und Tagungen, on- und offline, für die Zeit während und nach Corona.

Noch bis Ende April 2021 erhalten Sie 20% Rabatt auf alle Online-Termine. Nutzen Sie hierzu den Code „digilearn20“ auf der Website.

Corona-Infektion erkennen – ein Leitfaden hilft

Winterzeit ist Grippe-Zeit. Da ist es schwer, eine Grippe-Infektion von einer Corona-Infektion zu unterscheiden, denn die Anzeichen und Symptome sind zum Teil ähnlich. Daher hat die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) einen kurzen Leitfaden herausgegeben, zusammen mit dem Hausärzteverband Rheinland-Pfalz e.V. Damit soll die Wahrscheinlichkeit einer CoVid-19-Erkrankung besser eingeschätzt werden können. Zudem bietet der Leitfaden auch Tipps für das richtige Verhalten.

Den Leitfaden finden Sie hier zum Download:

Auf Ihr Feedback und Ihre Anfragen freue ich mich.

Eine gute und gesunde Zeit wünscht Ihnen,

Beate Noeke

Digitalisierung mit Apps: Profitieren Sie von einer besseren und effizienteren Organisation und sparen Sie 10%

Mit der Digitalisierung (auch im Homeoffice) schreitet auch die Vernetzung technischer Systeme weiter voran; für räumlich getrennte Beschäftigte wird die (virtuelle) Zusammenarbeit möglich. Es werden Netzwerke aufgebaut, neue fachübergreifende Kompetenzen erlernt und Veränderungsprozesse bewältigt. Mitarbeiter müssen weiterhin gut informiert und auch motiviert werden. Für all diese Aufgaben sind Apps gute Werkzeuge. Apps helfen Ihnen, Ihre Arbeitsabläufe und Prozesse effizienter und gesünder zu gestalten. Daher können Sie bei einer Digitalisierung mit Apps nur profitieren.

Wofür können die Apps genutzt werden?

Insbesondere wenn es darum geht, bestehende Prozesse kontinuierlich zu optimieren, Unternehmensabläufe besser zu organisieren und die Umsetzung zu gewährleisten, eignen sich Apps.

bgm21 hat gute Erfahrungen gemacht mit den Apps eines Kooperationspartners. Daher möchten wir Ihnen diese zur effizienteren Gestaltung Ihrer Prozesse im Büro und im Homeoffice empfehlen. So haben Sie wieder mehr Zeit für die Dinge, die Ihnen wichtig sind.

Mögliche Einsatzbereiche der Apps

Die Apps dienen der besseren Organisation, beispielsweise in den Bereichen:

  • Auditmanagement,
  • Dokumentenmanagement,
  • Ideenmanagement,
  • Projekte und Maßnahmen,
  • Reklamationsmanagement,
  • Schulungen und Qualifikationen,
  • Instandhaltung & Prüfmittel,
  • Mitarbeiterverwaltung,
  • Prozessmanagement,
  • Reportings,
  • Risiken und Chancen,
  • Wiki,
  • Ziele und Kennzahlen,
  • Zielmanagement.
Digitalisierung mit Apps macht Prozesse und Abläufe effizienter, ermöglicht bessere Leistungen und stärkt die Umsetzung von Maßnahmen im Unternehmen.
Digitalisierung mit Apps für eine bessere Organisation – jetzt mit bgm21 10% sparen

Sparen Sie jetzt 10% bei der Lizensierung dieser Apps. Kontaktieren Sie uns, um mehr über die Nutzung und deren Vorteile zu erfahren. Bitte geben Sie an, für welches Handlungsfeld Sie eine App nutzen möchten.

Beispiele für die Nutzung von Apps im Personalbereich

Ein Handlungsfeld der Digitalisierung, die Sie mit Apps effizienter gestalten können, ist beispielsweise die strategische Personalplanung (Bedarf ermitteln, definieren, planen) sowie eine Zuordnung von Aufgaben, Zuständigkeiten und Arbeitsbereichen.

Ein weiteres Handlungsfeld ist die Personalführung. Hier gilt es, die Zusammenarbeit zu fördern und das Handeln der Beschäftigten auf die Zukunft des Betriebes auszurichten. Dafür sind neue Führungskompetenzen erforderlich, damit Ambivalenz und Unsicherheit kreativ gemeistert und die Unterstützung der Mitarbeiter*innen gewonnen werden für Modernisierungsprozesse.

In der Personalentwicklung werden individuell sinnvolle Qualifizierungsangebote oder Karrieremöglichkeiten ermittelt. Auch die Ausstattung der Beschäftigten mit gebrauchstauglichen Lern-, Arbeits- und Kommunikationsmitteln ist essentiell.

Vorteile der App-Nutzung

All diese Handlungsfelder lassen sich mit den frei wählbaren digitalen Apps unseres Kooperationspartners einfacher und effizienter bearbeiten. Zudem werden die Daten einheitlich erfasst und automatisch ausgewertet. Verantwortlichkeiten sind klar definiert und transparent dargestellt. Ein Zugriff kann weltweit erfolgen. Informationen können jederzeit (versioniert) abgefragt werden und stehen für Audits normkonform zur Verfügung.

Die Nutzung dieser Apps mit einer einzigen Plattform spart viel Zeit durch:

  • eine bessere Verteilung der Informationen,
  • weniger Meetings,
  • einfachere Abstimmungen sowie
  • ein kollaboratives Arbeiten mit effizienten Prozessen.
  • Klare Rollen und Verantwortlichkeiten ermöglichen bessere Leistungen.

All dies stärkt die Umsetzung in Ihrem Unternehmen – Sie und Ihre Beschäftigten erreichen Ziele schneller und einfacher.

Betriebliche Gesundheit in Zeiten des Coronavirus

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) wird durch die COVID-19-Pandemie stark beeinträchtigt, denn derzeit werden betriebliche Ressourcen anderweitig genutzt. Dennoch hat die Gesundheit der Mitarbeiter für Unternehmen die höchste Priorität.

Auch sollten inzwischen spezielle Regeln zu Dienstreisen, zu Home-Office-Lösungen und Verhaltensregeln am Arbeitsplatz festgesetzt, dokumentiert und kommuniziert worden sein. Darüberhinaus sind Hygiene-Maßnahmen im Betrieb Pflicht.

Da viele Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten, sind neue Arbeitsstrukturen erforderlich und der Alltag muss zuhause neu organisiert werden. Mögliche Folgen können soziale Isolation durch fehlende berufliche Kontakte sein, eine Überforderung durch neue digitale Tools sowie ein Mangel an Bewegung und Stress.

Viele hilfreiche Tipps zur Gestaltung gesunder und produktiver Arbeit im Homeoffice finden Sie auf der Website des Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Hilfreiche Informationen für die betriebliche Pandemie-Planung finden Sie z.B. auf der IHK Website.

Aktueller Status Quo des BGM

Bedingt durch die Pandemie finden gesundheitsförderliche Präsenzveranstaltungen, im Betrieb, wie Gesundheitstage, Workshops und Gesundheitsscreenings, nicht mehr statt. Zudem sind die zuständigen BGM-Verantwortlichen – je nach Branche – nicht mehr im Betrieb anzutreffen, da sie im Homeoffice arbeiten oder auch in Kurzarbeit sind.

Dennoch ist es gerade jetzt für Unternehmen sehr wichtig, die Mitarbeiter zu unterstützen, gesund zu bleiben, denn die Gesundheit der Beschäftigten ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Die körperliche und psychische Gesundheit stärkt die Resiienz und das Immunsystem – davon profitieren Unternehmen und Mitarbeiter.

Gesund im Homeoffice mit digitalem BGM
Gesund im Homeoffice mit digitalem BGM

Hier ist insbesondere die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) eine Möglichkeit, auch während der Pandemie das Gesundheitsmanagement aufrecht zu erhalten. Finanziert werden kann dies zum Teil mithilfe des Präventionsgesetzes.

Doch welche Angebote können genutzt werden bei geschlossenen Fitnessstudios und Sportvereinen? Viele Studios bieten Ihren Mitgliedern nun auch online spezielle Kurse und auch Betreuung durch die Trainer an und halten so auch in Krisenzeiten den Kontakt zu Ihren Mitgliedern. Darüberhinaus gibt es Online-Plattformen mit einer Vielfalt an Sportangeboten für zuhause, die sich gerade jetzt zunehmender Beliebtheit erfreuen.

Neben der Finanzierung solcher Maßnahmen ist aber die Stimmung im Unternehmen genau so wichtig. Diese kann mit einer positiven Kommunikation zu lösungsorientierten Gesundheitsthemen sowie Maßnahmen, die auch im Homeoffice funktionieren, die richtigen Impulse erhalten.

Ein krisensicheres BGM greift auch dezentral im Homeoffice und erreicht damit auch alle Mitarbeiter, die nicht im Unternehmen präsent sind. Ein nachhaltige BGM-Konzept beginnt mit der Bedarfsermittlung und Sensibilisierung für das Thema Gesundheit. Es plant und organisiert die Umsetzung und Evaluation von gesundheitsförderlichen Maßnahmen.

Digitale Lösungen

Digitale Lösungen bieten sich beispielsweise für die Sensibilisierung und Evaluation an. Aber auch für die Umsetzung gibt es mittlerweile zahlreiche digitale Gesundheitskurse, Webinare und Onlinecoachings sowie auch Gesundheitsscreenings für zuhause.

Insbesondere dezentrale digitale Screening-Lösungen liefern objektive Ergebnisse und erleichtern so die Entscheidung für geeignete verhältnispräventive Maßnahmen. So kann ein „teleBGM“ auch in Krisenzeiten die passenden digitalen Maßnahmen entwickeln.

Zum Status quo des BGM im #homeoffice sowie zur #Digitalisierung im Homeoffice und den Herausforderungen, auch hinsichtlich einer veränderten digitalen Kultur, möchte ich Ihnen gern meinen bgm21-Podcast „Gesundheit managen im Betrieb“ empfehlen, den Sie auf der Wissensplattform kostenlos hören können: https://www.upspeak.de/de/beatenoeke

bgm21 – Podcast „Gesundheit managen im Betrieb„, Episode 1: Status quo und Potenziale des BGM im Homeoffice, Digitalisierung und Gesundheit im Homeoffice

Führung und Arbeitsorganisation

In der Krise sind Führungsqualitäten besonders wichtig, denn die Führungskraft ist die erste Bezugsperson für Mitarbeiter. Hier gilt es, zuzuhören, die Sorgen der Mitarbeiter aufzunehmen, die Ängste zu verstehen und individuelle Lösungen für den einzelnen zu finden. Orientierung zu geben und Hilfsbereitschaft zu zeigen sind das Gebot der Stunde.

Um die Arbeit anders zu organisieren müssen Tätigkeiten strukturiert und priorisiert werden. Vitale Unternehmensfunktionen müssen sichergestellt werden. Daher kann es notwendig sein, Teams aufzuteilen oder auch rotierend zwischen Arbeitsplatz und Homeoffice einzusetzen. Sind Tätigkeiten jedoch eingeschränkt, so kann dies durch die Kurzarbeit-Regelungen abgefedert werden.

Zusammenarbeit

Durch die Corona-Krise wird den virtuellen Arbeitsformaten nun ein höherer Stellenwert beigemessen. In vielen Unternehmen gibt es bereits eine grundlegende Infrastruktur hierfür, die schnell erweitert werden kann. Mit modernen Tools können Mitarbeiter auch virtuell zusammenarbeiten. Hierzu sollten allerdings spezielle Regeln und Methoden definiert werden, damit Workshops professionell gestaltet und durchgeführt werden können.

Gern zeigen wir Ihnen die Möglichkeiten auf, die auf Ihr Unternehmen abgestimmte BGM-Maßnahmen mit sich bringen können. Überlassen Sie nichts dem Zufall und profitieren Sie schon bald von einer gesteigerten Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität.

Auch das psychische Wohlergehen ist für die Arbeit im Homeoffice ein Erfolgsfaktor, © Beate Noeke

Psyche

Gerade bei verstärkter sozialer Isolation im Kontext der COVID-19-Pandemie ist es besonders wichtig, bei der virtuellen Team- und Telearbeit auf Folgendes zu achten:

• Angemessene technische Informations- und Kommunikationsmedien sowie verständlicher technischer Support sind eine Grundvoraussetzung für beständige
Kommunikation innerhalb von virtuell (im Homeoffice) arbeitenden Teams.

• Soziale Unterstützung und regelmäßige Kommunikation im Team über möglichst angereicherte Medien (Telefon, Videotelefon anstatt via E-Mail) sind Ressourcen der im
Homeoffice Beschäftigten. Mehrere Studien bestätigen, dass soziale Interaktionen im Arbeitskontext einen positiven Effekt auf das Stressempfinden und das Wohlbefinden haben. Es gibt Hinweise darauf, dass mit zunehmendem Arbeitszeitanteil im Homeoffice die Beziehungsqualität zwischen Kolleg*innen und somit auch die Arbeitsatmosphäre negativ beeinflusst werden kann.

Gesunde Kommunikation in virtuellen Teams

Für eine gesundheitsförderliche Kommunikation im virtuellen Team gibt es folgende Tipps:

• regelmäßige elektronisch gestützte Kommunikation, z. B. durch virtuelle Teamsitzungen
• Förderung der bestehenden kollegialen Netzwerke und Ermutigung zur Interaktion zwischen den Teammitgliedern; das hält den stetigen Informationsfluss zwischen den im Homeoffice Beschäftigten aufrecht,
• Wissensaustausch beibehalten,
• Arbeitsbeziehungen pflegen,
• Teamgefühl erhalten
• Netzwerk und gegenseitiges Vertrauen aufrecht erhalten, • verbale Kommunikationswege (z.B. Videotelefonie,Telefon statt E-Mail) nutzen, um Empathie, Sicherheit und emotionale Verbundenheit zu vermitteln, die durch aktuelle Einschränkungen ggf. reduziert sind, • Kollegiale Unterstützung fördern (z. B. die Vergabe von gemeinsam zu bearbeitenden Aufgaben; Anregen der Teammitglieder zu gegenseitiger Unterstützung und Hilfe; Gewähren zeitlicher Ressourcen für kollegiale Hilfe),
• mit einer wertschätzenden, empathischen und offenen Kommunikation können Führungskräfte evtl. Missverständnissen vorbeugen und ein gutes Arbeitsklima auf Distanz ermöglichen.

Soziale und organisatorische Unterstützung

Um die gefühlte soziale Isolation zu reduzieren und das psychische Beanspruchungserleben der Beschäftigten positiv zu beeinflussen, sind soziale und
organisatorische Unterstützung seitens des Unternehmens relevant:

• Betriebliche Hilfestellung bei Problemen geben: Je nach Betriebsgröße und – struktur z. B. durch Ansprechpartner*in für Herausforderungen bzgl. virtueller Teamarbeit, betriebliche Sozialberatung, Employee-Assistance Programs, Rundschreiben, Psychologische und/ oder soziale Beratung zu arbeitsbezogenenThemen (z.B. soziale Isolation, Kurzarbeit, Jobunsicherheit, Arbeits-Familien-Konflikt, etc.), Kurse zur Stressbewältigung und Hilfe (z.B. Online-Programme) zur Unterstützung bei Depressionen, Ängsten, Burnout.

• Zeigen Sie Ihren Beschäftigten, dass Sie sich für deren Wohlbefinden interessieren und etwas dafür tun.

• Durchführung von virtuellen Teambuilding-Maßnahmen z.B. „virtuelle Kaffeepause“.

Ein wichtiger Unterstützungsfaktor für Beschäftigte ist die soziale Unterstützung durch die Führungskraft. Ein enger Kontakt zur Führungskraft, Informationsaustausch sowie
Feedback und Vertrauen spielen eine entscheidende Rolle.

Arbeitszeit und Arbeit im Homeoffice regeln

An dieser Stelle möchte ich Sie auch auf die gesetzlichen Regelungen für das Homeoffice aufmerksam machen, zu denen ich einen Blogbeitrag verfasst habe.

Ausreichend bewegen

Laut einer aktuellen Studie des ifo Instituts gehen mehr als die Hälfte aller Unternehmen in Deutschland davon aus, dass sich auch langfristig das häufigere Arbeiten im Homeoffice etablieren wird. Viele Mitarbeitenden werden also auch nach der Pandemie nicht mehr täglich zur Arbeit pendeln, sondern zuhause arbeiten.

Für ausreichend Bewegung und Abwechslung sorgt gerade bei einladendem Wetter das Fahrradfahren: Nach dem langen Sitzen vor dem PC ist eine „Spritztour“ am Feierabend oder zwischendurch in einer Pause sehr willkommen. Raus zu kommen aus den eigenen vier Wänden und zu radeln hält auch bei Homeoffice-Arbeit körperlich und mental fit, macht belastbarer und weniger stressanfällig.

Fahrradfahren ist gelebte Präventionskultur. Dadurch sinken die Fehlzeiten im Betrieb (Radpendler sind laut Studien seltener krank), die Firmenparkplätze werden entlastet und die Natur wird geschützt. Und auch das immer noch virulente Problem ist gelöst: Allzu nahe Virenkontakte durch die gemeinsame Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel kennen Radfahrer nicht. Daher nutzen immer mehr Unternehmen das Firmenfahrrad-Leasing als Bestandteil Ihres Benefit-Programms für Mitarbeitende. Das ist gut für die Gesundheit und auch fürs Arbeitgeberimage. Mehr zum Leasing und den Vorteilen finden Sie in dem Blogbeitrag: https://bgm21.de/firmen_fahrrad_leasing/

Ich hoffe, Sie finden hier einige Anregungen für eine gesunde Arbeit im Homeoffice. Gern können Sie mich auch hierzu kontaktieren.

Beste Grüße und Gesundheit / Take care and stay healthy

Beate Noeke

Erfahren Sie, wie wir Sie unterstützen können.

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