Mit Fahrrad-Leasing zu mehr Gesundheit und Mitarbeiterbindung im Unternehmen

Der Frühling zeigt sich allmählich von seiner sonnigen Seite und mit dem Impffortschritt erlangen wir wieder mehr Bewegungsfreiheit zurück. Damit hat auch die betriebliche Gesundheitsförderung mehr „Spielraum“, den Sie auch für Pendler gut nutzen können. Dazu ist das Leasing von Firmenfahrrädern eine gute Möglichkeit. Welche Vorteile das Fahrrad-Leasing für Sie und Ihre Mitarbeitenden hat, das erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Firmenfahrrad Leasing, Dienstrad oder Betriebsrad - damit binden Sie Ihre Mitarbeiter und fördern die Gesundheit. 
Foto: © Wolfram Bolte, unsplash
Mit dem Firmenfahrrad fängt der Tag schon schwungvoll an. Foto © Wolfram Bolte, unsplash

Mehr als nur ein Firmenfahrrad: Mitarbeiter binden, Gesundheit fördern, Steuervorteile nutzen

Radpendler sind zufriedener und weniger krank, entlasten Firmenparkplätze und schützen Natur und Umwelt. Zudem sind in der Pandemie viele Mitarbeiter:Innen auf das Fahrrad umgestiegen, zum Schutz vor Virenkontakten. Daher werden Firmen-, Dienst- bzw. Betriebsfahrräder bei Mitarbeitern und Personalverantwortlichen immer beliebter. Viele Arbeitgeber bieten ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, ein Fahrrad zu leasen statt zu kaufen.

Echter Benefit und Lebensfreude pur für Arbeitnehmer:Innen

Frisch und wach in den Job zu starten, macht gute Laune. Statt sich durch den Stau zu quälen, sind Fahrradpendler gerade in Stadtgebieten und auf Kurzstrecken oft schneller. Neben der täglichen Zeitersparnis werden zudem Benzin und Parkgebühren gespart und ein geleastes Dienstrad ist deutlich günstiger als ein Direktkauf. Und für die Gesundheit ist es auch gut, denn über Bewegung an der frischen Luft freuen sich Körper und Geist.

Das haben auch Studien nachgewiesen, die sich mit der gesundheitsfördernden Wirkung der Fahrradnutzung für den Weg zur Arbeit und zurück beschäftigt haben: Alleine das Risiko an einem Herzleiden zu erliegen, sinkt bei Fahrradfahrer*innen um satte 50 Prozent. Radpendler sind sogar im Durchschnitt zwei Tage weniger krank als Autopendler. Kein Wunder also, dass Bewerber bei der Auswahl eines Arbeitgebers zunehmend auf Zusatzleistungen rund um Gesundheit und Mobilität Wert legen.

Zufriedene Mitarbeiter, einfache Abwicklung, geldwerten Vorteil nutzen

Attraktive Benefits stärken das Arbeitgeberimage. So sind Sie mit einem Firmenfahrrad anderen Unternehmen immer eine Radlänge voraus – sowohl bei der Rekrutierung als auch bei der Bindung Ihrer Mitarbeiter.

Fahrradfahren ist gelebte Präventionskultur. Dadurch sinken die Fehlzeiten im Betrieb (Radpendler sind laut Studien seltener krank), die Firmenparkplätze werden entlastet und die Natur wird geschützt. Und auch das immer noch virulente Problem ist gelöst: Allzu nahe Virenkontakte durch die gemeinsame Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel kennen Radfahrer nicht.

Homeoffice und Firmenfahrrad – das perfekte Tandem

Zudem gehen laut einer aktuellen Studie des ifo Instituts mehr als die Hälfte aller Unternehmen in Deutschland davon aus, dass sich auch langfristig das häufigere Arbeiten im Homeoffice etablieren wird. Viele Mitarbeitenden werden also auch nach der Pandemie nicht mehr täglich zur Arbeit pendeln, sondern zuhause arbeiten. Auch hier lädt das Firmenfahrrad ein zu einer „Spritztour“ am Feierabend oder zwischendurch in einer Pause. Raus zu kommen aus den eigenen vier Wänden und zu radeln hält auch bei Homeoffice-Arbeit körperlich und mental fit, macht belastbarer und weniger stressanfällig.

Mit dem Rad zur Arbeit entspannt und macht gute Laune.
Fahrradwege laden ein zu mehr Bewegung © Beate Noeke, bgm21

Im Unterschied zum Firmenwagen fallen beim Rad natürlich keine Tankkosten an und die Anschaffungskosten sind deutlich geringer. Jedoch können auch Firmenfahrräder schnell mehrere tausend Euro kosten – insbesondere die immer beliebter werdenden E-Bikes. Hier bietet sich das Firmenfahrradleasing an, mit dem Sie Firmenfahrräder zu gut kalkulierbaren Kosten und mit geringem Aufwand zur dienstlichen und privaten Nutzung anbieten können.

All diese Vorteile macht das Dienstrad-Leasing zu einem beliebten HR-Instrument: In der Regel ist es für Arbeitgeber kostenneutral bei einer Leasinglaufzeit von 36 Monaten. Zudem ist es – zusammen mit einem Finanzpartner umgesetzt – wenig aufwendig in der Abwicklung.

bgm21 arbeitet mit dem Kölner Finanzpartner abcfinance zusammen, den wir Ihnen gern für das Fahrradleasing empfehlen möchten (den Kontakt finden Sie am Ende dieses Artikels).

Geld sparen mit Leasing von Firmenfahrrädern

Im Prinzip ist die Überlassung von Firmenfahrrädern vergleichbar mit Firmenwagen: In der Regel kann der Mitarbeiter das Fahrrad auch für private Zwecke nutzen und es kann als zusätzlicher Gehaltsbestandteil gesehen werden. Als solcher senkt er, je nach konkretem Modell, das zu versteuernde Einkommen des Mitarbeiters. So kann sich ein Firmenfahrrad durchaus auch steuerlich attraktiv auswirken – sowohl für den Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber, nämlich im Hinblick auf die Lohnnebenkosten.

Firmenfahrrad-Leasing, Dienstrad-Leasing, Betriebsrad-Leasing spart Geld.
Mit dem Leasing von Dienstfahrrädern Geld sparen © Beate Noeke, bgm21

Guter Rat für gute Räder

Mit Leasing können Sie Firmenfahrräder ohne große Investition anschaffen. Das ist gerade in Pandemie-Zeiten sehr vorteilhaft. Die monatlichen Raten machen ein flexibles und liquiditätsschonendes Angebot für Ihre Mitarbeiter:Innen möglich. Außerdem sind die Leasingraten in der Regel voll als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar.

Mit dem Fahrradlieferanten können Service und Wartungen integriert werden. So erhalten Mitarbeiter:Innen ein „Rundum-Sorglos-Paket“ und das Rad bleibt in einem Top-Zustand. Am Ende der Laufzeit können Mitarbeitende das Rad zum Restwert übernehmen oder flexibel weiter nutzen.

Wer übernimmt die Leasingrate für das Firmenfahrrad: Arbeitgeber oder Arbeitnehmer?

Zur Gestaltung der Leasingvereinbarung für das Firmenfahrrad gibt es zwei Modelle:

  • Unternehmen übernimmt die Leasingrate (Modell 1)

Der Arbeitgeber übernimmt die gesamte Leasingrate, was für die Mitarbeiter:Innen einer Gehaltserhöhung gleichkommt. Sie müssen diese „Gehaltserhöhung“ nicht versteuern und profitieren in vollem Umfang. Nur die übliche 0,5%-Regelung gilt. Sie als Arbeitgeber hingegen können die Leasingraten als Betriebsausgaben absetzen. Gegenüber einer klassischen Gehaltserhöhung sind so weniger Abgaben zu zahlen.

  • Arbeitnehmer übernimmt die Leasingrate (Modell 2)

Der Arbeitgeber zahlt die Raten an den Finanzanbieter. Ihre Mitarbeiter:Innen zahlen die Raten über ihr Bruttogehalt an das Unternehmen. Um von der Steuerbehörde als eigentlicher Leasingnehmer anerkannt zu werden, übernehmen Sie für Ihre Mitarbeiter:Innen beispielsweise Wartungskosten oder Versicherungsprämien.

Fazit

Das Firmenfahrrad ist gerade in Zeiten des Homeoffice ein wichtiges Instrument des betrieblichen Gesundheitsmanagements und  ein echtes HR-Multi-Tool: Gesundheitsfördernd, motivierend und auch finanziell attraktiv, kann es sich mit anderen Incentives mehr als messen.

Und die E-Bike-Technologie macht es für viele potentielle Nutzer:Innen interessant. Auch weiter entfernt lebende oder weniger sportliche Mitarbeiter:Innen können so entspannt mit dem Rad zur Arbeit kommen.

Wenn auch Sie diesen attraktiven Benefit anbieten möchten, sprechen Sie gern unseren Partner an, die abcfinance. Der Leasing-Experte, Herr Thomas Krueger, stellt Ihnen gern die Vorteile im Detail dar und beantwortet Ihre Fragen. Sie erreichen ihn unter der Telefonnummer  +49 201 84225-78 oder auch per E-Mail: thomas.krueger@abcfinance.de
Bitte geben Sie bei Ihrer Anfrage „bgm21“ als Referenz an.

Nun wünsche ich Ihnen eine gute und gesunde Zeit und hoffentlich auch viel Spaß beim Radeln,

Ihre

Beate Noeke

Psyche im Lockdown: Was jetzt hilft

Die lange Zeit im Homeoffice ist für das Wohlbefinden und die seelische Gesundheit eine Herausforderung. Arbeitnehmende müssen monatelang zuhause bleiben und im Zuge der Digitalisierung auch im Homeoffice große Flexibilität und Offenheit für Neues zeigen. Was der Psyche im Lockdown schadet, was ihr gut tut und warum Hunde so beliebt sind, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Entspannung durch Hunde, bgm21
Hunde beruhigen die Psyche im Lockdown, bgm21

Fast ein Viertel der Erwerbstätigen in Deutschland (24 Prozent) hat Ende Januar 2021 vorwiegend oder ausschließlich im Homeoffice gearbeitet (Umfrage der Hans-Böckler-Stiftung). Es zeichnet sich allmählich ab, dass der Anteil mobiler Arbeit, vor allem im Homeoffice, weiter zunehmen wird.

Im Blick behalten: Sorgen, Stress und weniger Zufriedenheit

Für viele Beschäftigte ist der Beruf nicht nur eine Einnahmequelle, sondern auch Selbstverwirklichung. Zudem steigt der Druck auf den Einzelnen durch Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit (oder die Angst davor). Es scheint nur wenig zu geben, das verlässlich ist. Tempo und viele gleichzeitig verfügbare, digitale Möglichkeiten können überfordern; gerade wenn im Homeoffice ein kollegiales „Wir“-Gefühl nicht so unmittelbar erlebt wird.

Zudem machen die permanente Erreichbarkeit und die fehlende Entgrenzung von der Arbeit vielen Beschäftigten im Homeoffice zu schaffen. Hinzu kommen mangelnder Arbeitsschutz sowie unzureichende Soft- und Hardware. Daher gilt es, die Arbeit auch unter erschwerten Bedingungen, Social Distancing und mehrfachen Belastungen (Homeschooling, Pflege) gut und gesund zu gestalten.

Homeoffice und Homeschooling, bgm21
Homeoffice und Homeschooling, bgm21

Schlüsselrolle der Führungskräfte

Zudem machen die permanente Erreichbarkeit und die fehlende Entgrenzung von der Arbeit vielen Beschäftigten im Homeoffice zu schaffen. Hinzu kommen mangelnder Arbeitsschutz sowie unzureichende Soft- und Hardware. Daher gilt es, die Arbeit auch unter erschwerten Bedingungen, Social Distancing und mehrfachen Belastungen (Homeschooling, Pflege) gut und gesund zu gestalten.

Dabei spielt auch das Verhalten der Führungskräfte eine große Rolle. Gerade in virtuellen Meetings ist es für sie schwierig, den Teamgeist und eine individuelle Beziehung zu den Teammitgliedern aufrecht zu erhalten. Auch die Einarbeitung neuer Mitarbeiter und die Stärkung der Verbundenheit zwischen Kollegen und der Organisation, ist bei physischer Distanz nicht einfach. Und auch grundlegende Aufgaben wie Performance Management und Zielsetzung sind vage und fragil, da sich die wirtschaftlichen Verhältnisse kurzfristig verändern können.

So leiden auch Führungskräfte selbst an den Folgen stressbedingter Erschöpfung. Das kann wiederum zu einem nachlassenden Engagement der Führungskraft führen. In Folge hat dies auch negative Auswirkungen auf die Mitarbeiter und spiegelt sich in einem Rückgang des Mitarbeiterengagements wieder.

Führungskräfte beeinflussen Engagement

In jedem Fall wirkt sich das Engagement einer Führungskraft wesentlich auf das Engagement des Teams aus: Ist eine Führungskraft engagiert, fällt es ihr leichter, Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen sowie an die Unternehmensführung zu binden.

Führungskräfte können Ihre Mitarbeiter unterstützen, indem sie aktiv zuhören, empathisch und fürsorglich sind, konstantes Feedback geben und die Mitteilungen aus der Führungsebene kommunizieren. Wird der Führungsstil so angepasst, dass er den Bedürfnissen der Mitarbeiter und den Erfordernissen der Pandemie gerecht wird, beeinflusst dies sehr stark das Mitarbeiterengagement.

Führungskräfte auf C-Level können Stärke und Sicherheit demonstrieren durch Selbstbewusstsein und Klarheit sowie eine Betonung der Werte und Visionen des Unternehmens. Dies beruhigt Mitarbeiter, denn Unvorhersehbarkeit und Unsicherheit erhöhen den Stresslevel am Arbeitsplatz. Hier hilft eine klare Kommunikation und eine entsprechenden Strategie. Es ist also wichtig, Unsicherheiten gegenüber neuen Entwicklungen zu minimieren und für die Mitarbeiter erreichbar zu bleiben.

Nach mittlerweile über einem Jahr im Ausnahmezustand gilt es jetzt, sich auf die Learnings aus der Pandemiezeit zu fokussieren. Es sollte sichergestellt werden, dass Führungskräfte über die richtigen Tools, Programme, Coachings, Kompetenzen und Unterstützung verfügen. Nur so kann das Mitarbeiterengagement wieder gesteigert werden. Daher lohnt es sich, Strukturen und Prozesse auf deren Unterstützungs- und Motivationspotential hin zu überprüfen.

Letztendlich muss aber jeder Einzelne auch auf sich selbst und das eigene Wohlbefinden, die physische und mentale Gesundheit achten. Auch dankbar für das Erreichte zu sein, ist hilfreich, schafft Bewusstsein und engagiert auf Neue.

Mögliche Folgen psychischer Belastungen im Homeoffice

Diese psychischen Belastungen können zu vielfältigen körperlichen Beschwerden führen, wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes und Rückenschmerzen. Bei schlechter Kommunikation, Informationslücken, Unkonzentriertheit oder Übermüdung kann vermehrter Stress häufiger zu Arbeitsunfällen führen. Hinzu kommen Essstörungen, Schlafstörungen, Magenbeschwerden und Nervosität sowie erhöhter Blutdruck, Herzrasen und Schwitzen.

Kognitiv kann es zu Problemen bei der Konzentration und Motivation kommen. Es kann schwieriger werden, die eigene Leistungsfähigkeit richtig einzuschätzen und die Unbekümmertheit kann abnehmen. Auch der Sinn der eigenen Arbeit wird häufiger angezweifelt.

Psychische Belastungen im Homeoffice, bgm21

All dies führt emotional zu innerer Unruhe und dem Gefühl, unter Druck zu stehen. Unlust und Reizbarkeit können selbst bei Kleinigkeiten auftreten.

Hinzu kommt oftmals der Wegfall notwendiger Pausen, ein verändertes Essverhalten und weniger Ausgleichssport. Und auch der vermehrte Konsum von Alkohol, Zigaretten, Medikamenten oder Drogen wirkt sich negativ aus.

„Gegenmittel“ bei psychischen Belastungen im Homeoffice

Gerade in Krisenzeiten ist es umso wichtiger, die psychischen Belastungen der Mitarbeiter bei der präventiven Arbeitsgestaltung zu berücksichtigen und in die Gefährdungsbeurteilung zu integrieren.

Die psychischen Belastungen durch veränderte Arbeitsorte und -zeiten oder Arbeitsabläufe in der Corona-Pandemie werden in verschiedenen Bereichen erfasst und bewertet. Im Anschluss werden Maßnahmen zur Verbesserung umgesetzt und auf ihre Wirksamkeit hin geprüft. Folgende Bereiche werden beurteilt:

  • die Arbeitsinhalte, Arbeitsaufgaben (Handlungsspielräume, Informationsangebote, Qualifikationen, emotionale Inanspruchnahme),
  • die Arbeitsorganisation (Arbeitszeit, Arbeitsablauf, Kommunikation),
  • soziale Beziehungen (Kollegen / Kolleginnen, Vorgesetzte),
  • Arbeitsumgebung (Arbeitsmittel).

Neben gesunder Führung, guter und transparenter Kommunikation und Beteiligung wirken sich ein angenehmes Betriebsklima, eine konstruktive Fehlerkultur sowie ein Fokus auf das geistige und körperliche Wohlbefinden positiv auf die Gesundheit aus.

Wertschätzung, die Wichtigkeit der zu erledigenden Aufgaben und die Sicherheit des Arbeitsplatzes sind weitere wichtige Punkte, die Führungskräfte regelmäßig kommunizieren sollten.

Am „Puls“ der Mitarbeiter bleiben

Auch im Homeoffice ist der Arbeitgeber zum Arbeitsschutz verpflichtet (§3 ArbSchG) und muss seine Aufsichts‐, Kontroll‐ und Schutzpflichten wahrnehmen. Das gilt generell im betrieblichen Arbeitsschutz und besonders bei der Planung und Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen. Die psychische Gefährdungsbeurteilung kann in bestehende Prozesse integriert werden.

Bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung steht die Beurteilung und Gestaltung der Arbeit in Bezug auf die psychische Belastung im Vordergrund. Hier geht es nicht um die Beurteilung der psychischen Verfassung oder Gesundheit der Beschäftigten.

Wohlfühl-Booster für daheim

Neben ausreichend Bewegung, guter Ernährung und sozialem Austausch tragen auch Haustiere zum Wohlbefinden bei. So haben Hunde beispielsweise viele positive Auswirkungen auf den Menschen und tragen auf ihre Weise zum Schutz vor Burnout bei. Allein durch das Zusammensein mit ihnen werden Engagement, Motivation. Loyalität, Kreativität und allgemeines Wohlbefinden gesteigert.

Hunde im Homeoffice, bgm21

Wissenschaftler haben festgestellt, dass allein schon durch den Blickkontakt eines Hundes mit seinem Menschen mehr Oxytocin freigesetzt wird. Dieses Hormon wirkt beruhigend und baut Stress ab. Ein weiteres Forschungsergebnis zeigt, dass Hunde gerade bei alleinlebenden Menschen eine positive Wirkung auf die Gesundheit des Herzens haben. Allein die Anwesenheit eines ruhigen, entspannten Tieres senkt den Blutdruck und die Herzfrequenz .

Zudem wurde nachgewiesen, dass der Familienhund durch seine Präsenz Hirnareale deaktiviert, die für emotionalen Stress zuständig sind. So wirkt der Kontakt mit dem Vierbeiner wie ein „Reset“ des Körpers, psychisch und physisch.

So wundert es nicht, dass sich der Bundesverband Bürohund e.V. für mehr Hunde im Büro zum Wohle von Menschen, Unternehmen und Hunden einsetzt.

Zudem hat die positive Wirkung auf Körper und Seele in der Pandemie zu einem deutschlandweiten Welpen-Boom geführt hat. Hundezüchter und Tierheime führen dies zum einen auf die Kurzarbeit und die damit gewonnene Zeit zurück; zum anderen sind Beschäftigte im Homeoffice flexibler und können sich besser um den Vierbeiner kümmern. Hunde freuen sich über die neue Dauerpräsenz, Ansprache, Schmusen und Streicheln. Das löst auch hier Ängste und beruhigt.

Call to action

Finden Sie mithilfe der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen die “Schwachstellen” und Risiken, die zu Fehlzeiten und geringem Engagement führen. Setzen Sie adäquate Maßnahmen um und überprüfen Sie diese auf ihre Wirksamkeit. Damit steigern Sie auch das Engagement in Ihrem Unternehmen.

Buchverlosung

Wenn auch Sie die beruhigende Art Ihres Hundes im Homeoffice schätzen und gerne lesen, können Sie das Buch „Schlafende Hunde“ von Anja Rützel gewinnen. In diesem humorvoll und geistreich geschriebenen Buch erfahren Sie viel Amüsantes über berühmte Menschen und ihre Hunde. Es sind zehn Liebesgeschichten, illustriert von der Autorin und herausgegeben vom Verlag Kiepenheuer & Witsch.

bgm21 verlost ein Buchexemplar. Teilnehmen an der Verlosung können ausschließlich bgm21 Newsletter-Abonnenten (mit Wohnsitz in Deutschland). Senden Sie mir hierzu einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Hund“ sowie Ihrer postalischen Anschrift.

Für den bgm21 Newsletter mit dem Schwerpunkt „Homeoffice“ können Sie sich hier anmelden.

Das Buch wird unter allen Einsendungen, die bis zum 31. März 2021 eingehen, verlost. Die Gewinnerin / der Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt und erhält das Buch Anfang April per Post zugeschickt.

Viel Freude beim Lesen und eine gute Zeit im Homeoffice wünscht Ihnen,

Ihre Beate Noeke

Wie Sie im Homeoffice gesund arbeiten

Der verlängerte Lockdown hat auch eine neue Corona-Arbeitsschutzverordnung mit sich gebracht. Diese verpflichtet Unternehmen, bis zum 15. März 2021 Beschäftigten das Arbeiten zu Hause zu ermöglichen – sofern die Tätigkeit dies zulässt. Aufgrund dieser Homeoffice-Pflicht stellen wir in diesem Blog die wichtigsten Tipps für gesundes Arbeiten im Homeoffice erneut zusammen. Ergänzend finden Sie einen Leitfaden, der bei der Erkennung einer Corona-Infektion hilft.

Pflicht zum Homeoffice
Homeoffice-Pflicht

Homeoffice-Regelungen bis 15. März 2021

Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice anzubieten. Der Arbeitgeber muss Beschäftigten im Falle von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anbieten, diese Tätigkeiten in der eigenen Wohnung auszuführen. Dies gilt, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe dagegen stehen.

Für die Umsetzung dieser Homeoffice-Regelung müssen die Personalabteilungen und Betriebsräte nun Folgendes tun: Die berechtigten Interessen der Arbeitnehmer müssen in ihren unterschiedlichen persönlichen Situationen mit den betrieblichen Notwendigkeiten unter einen Hut gebracht werden und es müssen Kompromisse gefunden werden.

Kein Zwang zum Homeoffice

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer »sollten« das Angebot annehmen soweit sie können, sind aber nicht dazu verpflichtet.

Der Arbeitgeber bleibt verantwortlich für die Einhaltung der geltenden arbeitsrechtlichen Bestimmungen. Deshalb gelten die grundlegenden Regelungen des Gesundheitsschutzes. Hierzu zählen beispielsweise die Anforderungen an die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes oder die Regelungen des Arbeitszeitgesetzes. Diese gelten im »Homeoffice« genauso wie im Betrieb.

Kontrollen und Sanktionen

Im den »FAQ zur Corona-Arbeitsschutzverordnung« weist das Ministerium auf mögliche Kontrollen und Sanktionen hin. Die zuständigen Arbeitsschutzbehörden können die Einhaltung der Anforderungen der Verordnung im Einzelfall durch behördliche Anordnungen durchsetzen. Notfalls können Verstöße auch mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 30.000 Euro geahndet werden.

Alle Informationen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Neue Corona-Arbeitsschutzverordnung mit Homeoffice – Regelungen

Zusammen gegen Corona

Die Website “Zusammen gegen Corona” finden Sie hier.

Psychische Gesundheit in Corona-Zeiten

Hilfreiche Informationen zur psychischen Gesundheit in Zeiten von Corona finden Sie hier.

Wie Sie die psychischen Belastungen konkret im Unternehmen erfassen können und gezielt etwas tun können, erfahren Sie hier.

Was ist notwendig für eine gute, bedarfsgerechte und zielorientierte Arbeit im Homeoffice? Tipps zur Gestaltung gesunder Arbeit.

· Sofern noch nicht geschehen: Geben Sie ausreichend Zeit für die Einarbeitung im Homeoffice. Für das Arbeiten mit neuer Technik ist eine gute Einarbeitung entscheidend und hilft, die Motivation der Beschäftigten zu erhalten.

· Schulen Sie die Beschäftigten in den erforderlichen digitalen Fähigkeiten. Hierzu zählen Medien- und Kommunikationskompetenzen, die kontinuierlich an aktuelle Anforderungen angepasst werden müssen. Lesen Sie hierzu auch meinen Artikel.

· Schaffen Sie einen einheitlichen Rahmen für alle Beschäftigten, z. B. durch eine Betriebsvereinbarung, die möglichst präzise ist und die Bedingungen so variabel wie möglich definiert.

Homeoffice besser regeln
Homeoffice besser regeln

Lesen Sie hierzu den aktuellen Bericht (Januar 2020) „WORK-LIFE BALANCE IM HOMEOFFICE: WAS KANN DER BETRIEB TUN? Welche betrieblichen Bedingungen sind für eine gute Work-Life Balance im Homeoffice notwendig?“

· Geben Sie der Belegschaft ein übersichtliches Faktenblatt mit wichtigen versicherungsrechtlichen und datensicherheitstechnischen Informationen zum Arbeiten im Homeoffice.

· Klären Sie die räumlichen, ergonomischen und technischen Gegebenheiten im Homeoffice (ausreichend Platz, Ruhe). Bei den ad-hoc eingerichteten Homeoffice-Arbeitsplätzen greift die Arbeitgeberverantwortung nicht, wie sie in § 2 Abs. 7 der Arbeitsstättenverordnung geregelt ist (Pflicht des Arbeitsgebers, einen Telearbeitsplatz im Eigenheim des Arbeitnehmers einzurichten).

· Dennoch: Kümmern Sie sich im Rahmen der allgemeinen Arbeitgeber-Fürsorgepflicht um die Einrichtung der Homeoffice-Arbeitsplätze. Dies ist für die Produktivität und Gesundheit von Beschäftigten im Homeoffice sehr wichtig.

· Klären Sie die Anschaffungs- und Finanzierungsverantwortung. Mögliche Formen der geteilten Verantwortung sind eine arbeitgeberseitige Bezuschussung zu Anschaffungen durch den Arbeitnehmer, oder eine gemeinschaftliche und damit kostengünstigere, Bestellung durch den Arbeitgeber, aber letztliche Finanzierung der Homeoffice-Ausstattung durch den Arbeitnehmer.

· Stimmen Sie sich mit Beschäftigten und direkten Vorgesetzten über die Lage der Arbeitszeit und über die Erreichbarkeit ab.

· Ermöglichen Sie eine selbstständige Zeiterfassung durch die Beschäftigten.

Zeiterfassung im Homeoffice
Zeiterfassung im Homeoffice

· Grundsätzlich müssen die Beschäftigten während der Arbeitszeit erreichbar sein (Firmenhandy, E-Mail).

· Eine leistungsfähige Internetverbindung muss vorhanden und mit einem Kennwort gesichert sein.

· Passen Sie Projekte oder Dienstleistungen an die individuellen Arbeitszeiten der Beschäftigten an. Dadurch wird die Isolation des Einzelnen verhindert und die Zusammenarbeit gestärkt.

· Stellen Sie die benötigten Arbeitsmaterialien digital zur Verfügung; digitalisieren Sie die Dokumente und Arbeitsprozesse. Lesen Sie hierzu auch meinen Blogartikel.

Gesundheit fördern im Homeoffice

· Wirken Sie psychischen Belastungen durch die (gefühlte) soziale Isolation entgegen durch (virtuelle) Events, die von den Teams selbst organisiert werden.

· Befähigen Sie Beschäftigte zu einem achtsamen Umgang mit ihrer Gesundheit.

Tipps fürs Homeoffice, bgm21

· Ermöglichen Sie digitale Schulungen zu Entspannungstechniken für die Augen, dynamischem Sitzen, Bildschirm- und Bewegungspausen sowie Ausgleichsübungen.

· Geben Sie Tipps zur gesunden Ernährung sowie zum ausreichenden Ausgleich durch Bewegung und Sportübungen.

· Stärken Sie die Selbstmanagementkompetenzen, um die Arbeit im Homeoffice zu erleichtern und Stress zu reduzieren. Bieten Sie bspw. (digitale) Angebote zur Selbstorganisation, Stressbewältigung, Führung aber auch zur Förderung von Effizienz und Verlässlichkeit an.

Virtuelle Arbeit gesund gestalten

· Leben Sie selbst ein virtuelles (Zusammen-)Arbeiten vor.

· Bieten Sie den Führungskräften gezielte Schulungen für die virtuelle Führung auf Distanz an. Sensibilisieren Sie diese für die Ressourcen und Stressoren im Homeoffice. Befähigen Sie die Führungskräfte zu einem delegativen und vertrauens- sowie ergebnisorientierten Führungsstil. Konkret sollte in der Fähigkeit, Kontrolle und Verantwortung an Beschäftigte abzugeben, sowie in Kommunikations- und Feedback-Kompetenzen, die für die Leitung, Organisation und Unterstützung von virtuellen Teams notwendig sind, geschult werden.

Mit Fortbildungen weiterkommen – online und offline

Wenn Sie sich zuhause oder im Büro fortbilden möchten zu den Themen Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit, Digitalisierung, Datenschutz und IT-Sicherheit, Führung, Personal, Ausbildung und Recht, möchte ich Ihnen unseren Partner, die AKADEMIE HERKERT, empfehlen. Hier finden Sie Seminare und Tagungen, on- und offline, für die Zeit während und nach Corona.

Noch bis Ende April 2021 erhalten Sie 20% Rabatt auf alle Online-Termine. Nutzen Sie hierzu den Code „digilearn20“ auf der Website.

Corona-Infektion erkennen – ein Leitfaden hilft

Winterzeit ist Grippe-Zeit. Da ist es schwer, eine Grippe-Infektion von einer Corona-Infektion zu unterscheiden, denn die Anzeichen und Symptome sind zum Teil ähnlich. Daher hat die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) einen kurzen Leitfaden herausgegeben, zusammen mit dem Hausärzteverband Rheinland-Pfalz e.V. Damit soll die Wahrscheinlichkeit einer CoVid-19-Erkrankung besser eingeschätzt werden können. Zudem bietet der Leitfaden auch Tipps für das richtige Verhalten.

Den Leitfaden finden Sie hier zum Download:

Auf Ihr Feedback und Ihre Anfragen freue ich mich.

Eine gute und gesunde Zeit wünscht Ihnen,

Beate Noeke

Digitalisierung mit Apps: Profitieren Sie von einer besseren und effizienteren Organisation und sparen Sie 10%

Mit der Digitalisierung (auch im Homeoffice) schreitet auch die Vernetzung technischer Systeme weiter voran; für räumlich getrennte Beschäftigte wird die (virtuelle) Zusammenarbeit möglich. Es werden Netzwerke aufgebaut, neue fachübergreifende Kompetenzen erlernt und Veränderungsprozesse bewältigt. Mitarbeiter müssen weiterhin gut informiert und auch motiviert werden. Für all diese Aufgaben sind Apps gute Werkzeuge. Apps helfen Ihnen, Ihre Arbeitsabläufe und Prozesse effizienter und gesünder zu gestalten. Daher können Sie bei einer Digitalisierung mit Apps nur profitieren.

Wofür können die Apps genutzt werden?

Insbesondere wenn es darum geht, bestehende Prozesse kontinuierlich zu optimieren, Unternehmensabläufe besser zu organisieren und die Umsetzung zu gewährleisten, eignen sich Apps.

bgm21 hat gute Erfahrungen gemacht mit den Apps eines Kooperationspartners. Daher möchten wir Ihnen diese zur effizienteren Gestaltung Ihrer Prozesse im Büro und im Homeoffice empfehlen. So haben Sie wieder mehr Zeit für die Dinge, die Ihnen wichtig sind.

Mögliche Einsatzbereiche der Apps

Die Apps dienen der besseren Organisation, beispielsweise in den Bereichen:

  • Auditmanagement,
  • Dokumentenmanagement,
  • Ideenmanagement,
  • Projekte und Maßnahmen,
  • Reklamationsmanagement,
  • Schulungen und Qualifikationen,
  • Instandhaltung & Prüfmittel,
  • Mitarbeiterverwaltung,
  • Prozessmanagement,
  • Reportings,
  • Risiken und Chancen,
  • Wiki,
  • Ziele und Kennzahlen,
  • Zielmanagement.
Digitalisierung mit Apps macht Prozesse und Abläufe effizienter, ermöglicht bessere Leistungen und stärkt die Umsetzung von Maßnahmen im Unternehmen.
Digitalisierung mit Apps für eine bessere Organisation – jetzt mit bgm21 10% sparen

Sparen Sie jetzt 10% bei der Lizensierung dieser Apps. Kontaktieren Sie uns, um mehr über die Nutzung und deren Vorteile zu erfahren. Bitte geben Sie an, für welches Handlungsfeld Sie eine App nutzen möchten.

Beispiele für die Nutzung von Apps im Personalbereich

Ein Handlungsfeld der Digitalisierung, die Sie mit Apps effizienter gestalten können, ist beispielsweise die strategische Personalplanung (Bedarf ermitteln, definieren, planen) sowie eine Zuordnung von Aufgaben, Zuständigkeiten und Arbeitsbereichen.

Ein weiteres Handlungsfeld ist die Personalführung. Hier gilt es, die Zusammenarbeit zu fördern und das Handeln der Beschäftigten auf die Zukunft des Betriebes auszurichten. Dafür sind neue Führungskompetenzen erforderlich, damit Ambivalenz und Unsicherheit kreativ gemeistert und die Unterstützung der Mitarbeiter*innen gewonnen werden für Modernisierungsprozesse.

In der Personalentwicklung werden individuell sinnvolle Qualifizierungsangebote oder Karrieremöglichkeiten ermittelt. Auch die Ausstattung der Beschäftigten mit gebrauchstauglichen Lern-, Arbeits- und Kommunikationsmitteln ist essentiell.

Vorteile der App-Nutzung

All diese Handlungsfelder lassen sich mit den frei wählbaren digitalen Apps unseres Kooperationspartners einfacher und effizienter bearbeiten. Zudem werden die Daten einheitlich erfasst und automatisch ausgewertet. Verantwortlichkeiten sind klar definiert und transparent dargestellt. Ein Zugriff kann weltweit erfolgen. Informationen können jederzeit (versioniert) abgefragt werden und stehen für Audits normkonform zur Verfügung.

Die Nutzung dieser Apps mit einer einzigen Plattform spart viel Zeit durch:

  • eine bessere Verteilung der Informationen,
  • weniger Meetings,
  • einfachere Abstimmungen sowie
  • ein kollaboratives Arbeiten mit effizienten Prozessen.
  • Klare Rollen und Verantwortlichkeiten ermöglichen bessere Leistungen.

All dies stärkt die Umsetzung in Ihrem Unternehmen – Sie und Ihre Beschäftigten erreichen Ziele schneller und einfacher.

So regeln Sie Home-Office und Arbeitszeit sicher und flexibel

In den letzten Monaten haben viele Unternehmen spontan auf Home-Office umgestellt. Jetzt, wieder zurück im Betrieb, wird eine klare dauerhafte Regelung unumgänglich. Doch wie lassen sich die rechtlichen Rahmenbedingungen und das EuGH-Urteil zur Erfassung der Arbeitszeit praktisch umsetzen? Hat jeder Mitarbeiter einen Anspruch auf Home-Office? Wer trägt welche Kosten? Wie kann Arbeits- und Datenschutz sichergestellt werden? Und wie können Sie gewährleisten, dass Höchst- und Mindestarbeitszeiten sowie Ruhezeiten eingehalten werden?

Wie Sie alle relevanten Sachverhalte rechtssicher in der Praxis umsetzen, erfahren Sie in einem Seminar der Akademie Herkert, unseres Kooperationspartners.

Home-Office und Arbeitsrecht, © MQ-Illustrations

Das Seminar wird am 15.09.2020 online angeboten. Zudem gibt es zwei Präsenztermine: am 16.09.2020 in Stuttgart und am 29.09.2020 in Hamburg.Anmelden können Sie sich über das nachfolgende Formular :

Home- und Mobile Office klar regeln

  • Gibt es einen Anspruch auf Home-Office? Kann Home-Office auch nur ausgewählten Mitarbeitern gewährt werden?
  • Wer trägt die Kosten? (Z. B. für die Einrichtung des Home-Offices)
  • Inwieweit gelten Unfallverhütungsvorschriften und das Arbeitsschutzgesetz?
  • Datenschutzrechtliche Fallstricke und Herausforderungen
  • Kontroll- und Zutrittsmöglichkeiten des Arbeitgebers und die Grenzen der Überwachung
  • Herausforderungen BYOD und COPE: Einsatz privater Geräte für dienstliche Zwecke bzw. Privatnutzung betrieblicher Geräte
  • Unregelmäßiges und inoffizielles Arbeiten Zuhause – Was ist zu beachten?
  • Mehr Eigenständigkeit und Flexibilität, aber gleichzeitig stärkere psychische Belastungen?
  • Möglichkeiten zur Beendigung von Home-Office, z. B. bei sinkenden Leistungen

Arbeitszeit korrekt und flexibel gestalten

  • Was gilt als Arbeitszeit – was nicht?
  • Zeiterfassung und Auswirkungen des EuGH-Urteils zur Arbeitszeiterfassung
  • Das Arbeitszeitgesetz – ein veraltetes Gesetz?
  • Arbeitsbereitschaft, Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft: Was ist zu beachten?
  • Spezifische Anforderungen unterschiedlicher Arbeitszeitmodelle (Gleitzeit,Vertrauensarbeitszeit, Zeitkonten,…)
  • Höchstarbeitszeit und Ruhezeit: Gilt das Checken von E-Mails am Abend als Unterbrechung der Ruhezeit?
  • Reisezeit und Überstunden regeln
  • Fallstricke bei Nachtarbeit, Sonntags- und Feiertagsarbeit
  • Kontrollmöglichkeiten des Arbeitgebers
  • Haftung bei Arbeitszeitverstößen

Beteiligung des Betriebsrats

  • Welche Mitbestimmungsrechte haben Betriebsräte zum Arbeitsplatz und zur Arbeitszeit?
  • Kontrollmöglichkeiten des Betriebsrats

Eine gute, gesunde und rechtssichere Zeit im Homeoffice wünscht Ihnen,

Beate Noeke

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Inspirierende Räume mit Tiefenwirkung

In den Homeoffice-Zeiten von Corona haben die eigenen vier Wände als Möglichkeitsräume für die Aufrechterhaltung des wirtschaftlichen Betriebes weltweit eine ganz neue Bedeutung erlangt. Daher lohnt sich ein genauer Blick auf das, was uns umgibt – Raum. Er ist immer da, zuhause genauso wie am Arbeitsplatz und im öffentlichen Leben.

Der Raum bzw. Räumlichkeiten sind auch immens wichtig für die Produktivität, das Wohlbefinden, die Kreativität und Inspiration. Grund genug, sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Thema „Raum“ zu beschäftigen.

Daher spannt dieser Artikel einen Bogen von der Arbeitswelt hinein in die Kunstwelt und spürt dabei den Wechselwirkungen im Raum nach. Wie verändert sich der Raum durch die Gestaltung und welches Raumgefühl entsteht? Welche Materialien werden dazu benutzt? Welche Farben werden kombiniert? In welchen Proportionen und wie werden die Objekte im Raum platziert? Wird mit künstlichem Licht etwas hervorgehoben oder wird mit einfallendem natürlichem Licht gearbeitet? All diese Aspekte prägen das Raumgefühl und inspirieren.

Der Raum übte auf den im letzten Jahr verstorbenen Künstler Erich Reusch Zeit seines Lebens eine große Faszination aus. In seinen Skulpturen, der Malerei, in Zeichnungen, Environments und Klanginstallationen untersucht und gestaltet er den Raum immer wieder aufs Neue. Dies wird in seiner aktuell gezeigten Ausstellung „grenzenlos“ im Museum unter Tage / Situation Kunst (für Max Imdahl) in Bochum offensichtlich.

© Situation Kunst, Blick in die Ausstellung, Erich Reusch „grenzenlos“

Exemplarisch für seine Arbeiten mit dem Thema „Raum“ stellt dieser Artikel den letzten Ausstellungsraum vor, der zugleich die Farbenfreude im Spätwerk von Erich Reusch zeigt. Mit diesem Raum lädt der Künstler uns ein, Teil des Kunstwerks zu werden und sich inspirieren zu lassen.

Insgesamt sind 55 Werke des Künstlers zu entdecken. Die Bilder, Fotobilder, Objekte, Skulpturen und Zeichnungen aus den Jahren von 1951 bis 2019 zeigen die große Gestaltungs- und Innovationskraft des Architekten und Bildhauers Erich Reusch.

Der letzte Raum in dieser Ausstellung ist ein Kunstwerk an sich. Der komplette Raum ist das Kunstwerk und mitten drin ist der Besucher, der es durch seine individuellen Bewegungen im Raum auf einzigartige Weise erlebt.

Grenzenlos sind die Erfahrungen, Gedanken und Inspirationen, die sich beim Durchschreiten des Raumes genauso einstellen, wie beim Erkunden der scheinbar schwerelosen, frei geformten, farbig bemalten Plexiglasobjekte an den Wänden. Deren heitere Farbigkeit verleiht dem Raum in seiner starren Architektur eine Leichtigkeit und Verspieltheit, eine Sinnlichkeit und Wärme.

Dieses Spiel mit den Farben und Formen wiederholt sich auch bei den farbigen, ca. 1,40m hohen drei-dimensionalen Objekten im Raum. Auch deren Beziehung untereinander und zu den flächigen Wandobjekten gilt es zu entdecken.  

© Erich Reusch, Ohne Titel, 1965/Variante 2019

Alles scheint miteinander zu korrespondieren: Die Wandobjekte untereinander sowie mit den frei im Raum aufgestellten Objekten. Es ist eine Spannung im Raum, eine produktive Unruhe, die beim Erkunden des Raumes anregt, aktiviert.

Diese bewusste Wahrnehmung des Raumes mitsamt der eigenen Bewegung darin inspiriert zu neuen Ideen und bleibt in Erinnerung. Gerade diese reale Begegnung mit den Skulpturen im Raum ist einprägsamer als digitale und virtuelle Erlebnisse. Denn das direkte sinnliche Erleben ist emotional und erfordert eine „Konzentration“, ein sich Einlassen auf diesen Raum.

Die abstrakten Formen und Skulpturen können aus unterschiedlichen Perspektiven gesehen werden und in einer vom Besucher gewählten Dramaturgie in Beziehung gesetzt werden. Die Beziehung untereinander, im Raum und zum Betrachter kann abstrahiert auf die eigene Erfahrungswelt übertragen werden.

Lassen Sie sich beim Besuch dieser Ausstellung inspirieren.

Erich Reusch: grenzenlos. Werke 1951-2019

Bilder • Fotobilder • Objekte • Skulpturen • Zeichnungen

6. Mai bis 30. September 2020

Museum unter Tage / Situation Kunst (für Max Imdahl)

Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum

Gesund aus der Krise heraus kommen – 100% geförderte Unternehmensberatung in Zeiten von Corona

Aufgrund der großen Nachfrage sind die für dieses spezielle Fördermodul vorgesehenen Mittel bereits ausgeschöpft, es können auch keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die Förderung aus dem Corona-Sondermodul wurde deshalb vorzeitig eingestellt. (Quelle: Pressemitteilung vom 26.05.2020, Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, https://www.bafa.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/2020_10_unb.html )

Die anderen Module zur Förderung unternehmerischen Know-hows ermöglichen weiterhin geförderte Beratungen zu günstigen Konditionen.

In diesem Blog-Beitrag finden Sie Informationen sowie ein Interview mit Frau Kathleen Rüssmann von der Förderungsgesellschaft des BDS zu den häufig gestellten Fragen im Rahmen einer BAFA-Förderung in Corona-Zeiten .

Am 3. April 2020 ist eine modifizierte Richtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows für Corona-betroffene Unternehmen in Kraft getreten.

Beratungen können seither mit einem Zuschuss in Höhe von 100% gefördert werden. Die Ergänzungen zur bestehenden Richtlinie sind im Bundesanzeiger unter Fundstelle BAnz AT 02.04.2020 B5.

Angeboten werden kann dies von speziell zugelassenen BAFA-Beratern, zu denen ich gehöre. Mein Ziel ist es, Ihr Unternehmen transparent und unabhängig zu beraten und Sie und Ihre Mitarbeiter dabei zu unterstützen, gesund aus der Krise heraus zu kommen. Im Rahmen der Beratung werden folgende Leistungen erbracht:

  • Betreuung beim BAFA-Antragsverfahren
  • Aktuelle Analyse der Ist-Situation
  • Entwicklung von Maßnahmen und Handlungsempfehlungen für gesundes Arbeiten im Homeoffice
  • Strategische Maßnahmen
  • Mitarbeiterbindung
  • Beratungsbericht

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

BAFA 100% Förderung, unternehmerisches know how
Leidet Ihr Unternehmen unter den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus? Prüfen Sie jetzt, ob auch Sie vom BAFA-Förderprogramm profitieren können. © Beate Noeke

Ab sofort können Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler einen BAFA-Antrag für Beratungen stellen. Die betroffenen Unternehmen erhalten einen Zuschuss in Höhe von 100 %, maximal jedoch 4.000 Euro, der in Rechnung gestellten Beratungskosten (Vollfinanzierung).

Vereinfachte Abwicklung

Der Zuschuss wird vom BAFA als Bewilligungsbehörde direkt auf das Konto des Beratungsunternehmens ausgezahlt.

Die Kontoverbindung ist im Verwendungsnachweis einzutragen und muss mit der in der Beraterrechnung anzugebenden Kontoverbindung übereinstimmen.

Aufgrund der 100 %-Förderung werden die antragsberechtigten Unternehmen von einer Vorfinanzierung der Beratungskosten entlastet.

Die in Rechnung zu stellende Umsatzsteuer wird nicht bezuschusst und ist wie auch über die 4.000 Euro hinausgehenden Rechnungsbeträge vom Unternehmen zu tragen.

Vorherige Informationsgespräche mit einem regionalen Ansprechpartner sind vor der Antragstellung nicht erforderlich.

Anträge können bis zum 31.12.2020 gestellt werden.

Zu dieser neuen Förderrichtlinie und den Möglichkeiten, die sich daraus für das Betriebliche Gesundheitsmanagement ergeben, habe ich mit Frau Rüßmann von der Förderungsgesellschaft des BDS-DGV mbH gesprochen.

bgm21: Wie ist das Prozedere für Unternehmen, die eine 100%-Förderung beim BAFA beantragen möchten?

Frau Rüßmann: Das Vorgehen ist wie folgt:

  1. Der Förderantrag wird auf der folgenden Website https://fms.bafa.de/BafaFrame/unternehmensberatung vom Unternehmer (oder auf Wunsch des Unternehmers auch vom Berater) online ausgefüllt und abgeschickt.
  2. Der Antragsteller erhält innerhalb einiger Tage eine Benachrichtigung / Bewilligung von der BAFA zur Durchführung der Beratung.
  3. Der Berater führt die Beratung durch und schickt seine Rechnung an den Kunden.
  4. Der Kunde lädt die Unterlagen auf der BAFA-Website hoch (Rechnung, Bericht, EU-KMU-Erklärung).
  5. Die BAFA zahlt das Honorar direkt an den Berater.
  6. Der Kunde zahlt die Umsatzsteuer direkt an den Berater.

bgm21: Wie kann / muss bei einer Beratung im Themenfeld BGM der Unternehmer / Freiberufler nachweisen, dass das Unternehmen von Corona betroffen ist?

Bei der Antragstellung muss eine kurze Erklärung hochgeladen werden, welche wirtschaftlichen Probleme man durch die Corona-Krise hat. Beispiele hierfür sind die Schließung des Betriebes, Umsatzeinbrüche, fehlendes Personal, Kurzarbeit, stornierte Aufträge, wegbleibende Laufkundschaft

bgm21: Welche Nachweise müssen erbracht werden? Gibt es hierfür ein Formular?

Frau Rüßmann: Ein Nachweis ist dafür nicht erforderlich, es reicht eine Erklärung des Antragstellers.

bgm21: Was muss der Antragsteller bei den Formularen zum Antrags-. und Verwendungsnachweis beachten?

Frau Rüßmann: Die Antragstellung erfolgt online, und in der ersten Stufe muss außer dem Formular und der Corona-Erklärung nichts hochgeladen werden. Erst wenn man die schriftliche Erlaubnis zur Beratung in den Händen hält, darf der Beratungsauftrag erteilt und die Beratung durchgeführt werden. Spätestens 6 Monate nach dem Erhalt der Erlaubnis muss die Beratung abgeschlossen sein, und die Unterlagen müssen online eingereicht werden.

bgm21: Die Beratung muss sich auf die durch die Corona-Krise hervorgerufenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten beziehen. Welche Beratungsthemen sind im Kontext des BGM hier zu 100% förderfähig?

Frau Rüßmann: Die Mitarbeiter vieler Unternehmen sind durch die Corona-Krise gezwungen, im Homeoffice zu arbeiten. Das Unternehmen muss dafür sorgen, dass die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden. Beratungen, die dazu dienen, dass die Mitarbeiter entsprechende Homeoffice-Arbeitsplätze haben, können in diesem Zusammenhang gefördert werden.

Homeoffice Arbeitsplatz
Arbeiten im Homeoffice, © Beate Noeke

bgm21: Können die Beratungen auch virtuell stattfinden (per Video)? Was ist dabei zu beachten? Welche besonderen Nachweise müssen dabei erbracht werden?

Frau Rüßmann: Die Beratung muss nicht vor Ort beim Antragsteller stattfinden, sondern kann auch virtuell stattfinden (per Telefon, Mail, Videokonferenz, …).

Wichtig ist, dass nur konzeptionelle Beratungen gefördert werden. Die konkreten Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf den Antragsteller und insbesondere die dagegen zu ergreifenden Maßnahmen und Handlungsempfehlungen sind vom Beratungsunternehmen in einem Beratungsbericht nachvollziehbar darzustellen.

bgm21: Wie lange dauert es nach der Einreichung des Antrags bis zur Bewilligung?

Frau Rüßmann: Das ist von Leitstelle zu Leitstelle unterschiedlich, da kann ich nur für unsere Leitstelle sprechen (Förderungsgesellschaft des BDS-DGV mbH). Der Erstantrag wird innerhalb weniger Tage bearbeitet. Beim Verwendungsnachweis haben wir im Moment Bearbeitungszeiten von ca. 7 Werktagen, aber das kann sich in der nächsten Zeit ändern, weil im Moment sehr viele Anträge eingereicht werden.

bgm21: Wo bekomme ich Hilfe, wenn ich Fragen oder Probleme bei der Antragstellung habe?

Frau Rüßmann: Beim Erstantrag muss man sich entscheiden, über welche Leitstelle der Antrag eingereicht wird, und diese Leitstelle prüft den Antrag bis zum Ende. Wenn Sie die Förderungsgesellschaft des BDS-DGV mbH auswählen, dann können Sie sich jederzeit telefonisch oder per Mail an uns wenden. Wir helfen Ihnen gerne.

bgm21: Frau Rüßmann, vielen herzlichen Dank für das Gespräch und die hilfreichen Informationen zu der modifizierten BAFA-Förderrichtlinie.

Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

als zertifizierte BAFA-Beraterin berate ich Sie gern zu den hier vorgestellten Fördermöglichkeiten und wie Sie diese für das Betriebliche Gesundheitsmanagement nutzen können.

Selbstverständlich behandele ich Ihre Daten absolut vertraulich.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße und bleiben Sie gesund,

Beate Noeke

Ist Humor „systemrelevant“?

Manches lässt sich nur mit Humor ertragen, das wird in diesen Corona-Zeiten deutlich spürbar. Deshalb möchte ich jetzt ein wenig Humor mit Ihnen teilen und habe hierzu den Karikaturisten und Illustrator Peter Menne um ein Interview und eine Karikatur gebeten. Zusammen mit einigen westfälischen Autoren bietet er seit kurzem einen „Kultur per Lieferservice“ für alle, die gern ein wenig Leichtigkeit in Ihr Leben bringen möchten. Herzlichen Dank dafür!!!

Viel Freude damit und bleiben Sie gesund,

Beate Noeke

© Peter Menne, Wer war das?
Wer war das? © Peter Menne

bgm21: Herr Menne, bitte stellen Sie sich unseren Lesern kurz vor.

Peter Menne: Geboren wurde ich 1962 ohne größeres Dazutun als Westfale. Aufgewachsen in Delbrück bei Paderborn habe ich das Leben in einer Kleinstadt mit all seinen Vor- und Nachteilen kennengelernt.

bgm21: Wie sind Sie zum Zeichnen gekommen?

Peter Menne: Meine berufliche Laufbahn begann im Aktzeichensaal der FH Bielefeld, wo ich es verstand, mit Bleistift und Feder jedes Topmodel in eine Karikatur zu verwandeln. Des Studierens nicht müde zog es mich 1991 nach Berlin. An der Kunsthochschule Berlin-Weißensee lernte ich, mit dem Pinsel umzugehen.

Doch meine alte Heimat OWL ließ mich nicht los: 1993 erhielt ich ein Stipendium des Landesverbandes Lippe und der Stadt Schieder-Schwalenberg. Und so pendel ich noch heute zwischen Ost und West – zwischen Potsdam, wo ich mich mit Frau, zwei Kindern, aber ohne Hund, häuslich niedergelassen habe, und OWL.

Durch meine Publikationen habe ich mir einen Namen als Karikaturist und westfälischer Milieuzeichner gemacht. Als Illustrator arbeite ich für zahlreiche Tageszeitungen, Fachmagazine, Buchverlage und Agenturen. In meinen Wimmelbildern beschreibe ich die sozialen Strukturen westfälischer Städte und Regionen. Mit meinem unverwechselbaren Zeichenstil beschreibe ich das örtliche Vereinswesen, genauso wie ich die wichtigsten Stadtfeste und kirchliche Traditionen zitiert. Gepflegte und gelebte historische Bräuche werden beschrieben, daneben wird auf touristische Attraktionen hingewiesen.

bgm21: Seit wann und warum bieten Sie den Service „Kultur per Lieferservice“ an?

Peter Menne: Zusammen mit einer größeren Anzahl westfälischer Autoren arbeite ich seit 3 Wochen an dem Projekt KulturPerLieferservice. Wir bringen zuverlässig nach Hause, was derzeit in der freien Wildbahn ähnlich schwer zu bekommen ist wie Klopapier: Virenfreie Unterhaltung. Für viele Menschen, die es gewohnt sind, in ihrer Freizeit Museen, Lesungen, Konzerte, Kinos, Kneipen und nicht zuletzt Fußballplätze aufzusuchen, ist ein „Coronawochenende“ schon mehr als befremdlich. Aber oft wird man gerade in Krisenzeiten besonders kreativ.

bgm21: Wie können Interessenten diesen Lieferservice bestellen?

Peter Menne: Per E-mail (peter@menne-illustration.de), Instagram und Facebook verschaffen wir uns einen alternativen Zugang in die privaten Räume der Kulturhungrigen. Zweimal wöchentlich bekommen sie so kostenlos Karikaturen und passende Texte (Satire, Kurzgedichte, Aphorismen, Kommentare, …) dazu. Das Projekt ist für uns ein Beitrag, in der aktuellen Situation kulturelles Leben in Deutschland nicht gänzlich einfrieren zu müssen. Anmeldungen unter mail an: peter@menne-illustration.de.

bgm21: Kann man mit Humor Krisen besser bewältigen?

Peter Menne: Sicherlich kann man Krisen nicht allein mit Humor bewältigen. Humor kann aber hilfreich sein, besser mit ihnen umzugehen.

bgm21: Leiden Sie selbst unter der Corona-Krise und wie gehen Sie selbst damit um? Hilft Ihnen die Kunst, bei den Ausgangsbeschränkungen und Kontaktsperren gut durch den Tag zu kommen?

Peter Menne: Was ich vermisse ist das örtliche Schwimmbad, Spazieren gehen mit Nachbarn, Doppelkopf mit guten Freunden, und spätestens nach meiner selbst auferlegten Fastenzeit einen guten Wein beim Italiener. Als Illustrator habe ich ansonsten gut zu tun. Das aktuelle Projekt „KulturPerLieferservice“ hält mich zusätzlich auf Trab und lässt Corona vergessen.

bgm21: Gibt es in Südwestfalen einen ganz speziellen Humor? Wie gehen Sie selbst mit dem südwestfälischen Humor um (privat und in Ihrer Kunst)?

Peter Menne: Südwestfalen kenne ich nicht. Es gibt nur Ostwestfalen, und der Humor dort ist schon recht speziell. Lesen sie unsere Kulturbeiträge und Sie erfahren mehr.

bgm21: Was raten Sie allen, die jetzt im Homeoffice fest sitzen?

Peter Menne: Genießen Sie die kurzen Wege zum Arbeitsplatz und zur Küche. Freuen sie sich auf den nächsten Anruf, und besprechen Sie nach Möglichkeit nicht nur berufliche Fragen. Homeoffice kann auch ganz schön sein, ich mache das schon mein Leben lang.

bgm21: Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, was wünschen Sie sich für die aktuelle Pandemie-Situation?

Peter Menne:

1. weitergehend die Möglichkeit, in der Öffentlichkeit Sport zu treiben

2. Rücksichtnahme von allen Seiten

3. ein schnelles Ende der Pandemie

bgm21: Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, was wünschen Sie sich für die Zeit nach der Pandemie-Situation?

Peter Menne:

1. kulturelles Leben sollte bei uns schnell wieder hochgefahren werden

2. die Urlaubsbomber der Fluggesellschaften sollten für immer am Boden bleiben

3. Die Entschleunigung hatte schon etwas für sich. Wenn davon etwas bleiben würde, wäre das toll.

bgm21: Wie können Interessierte mit Ihnen Kontakt aufnehmen?

peter@menne-illustration.de

Wellness im Homeoffice – So arbeiten Sie auch zuhause gesund und motiviert

Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, haben Bundesregierung und Bundesländer weitreichende Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung erlassen, die auch mit massiven Einschränkungen im Alltagsleben verbunden sind. Plötzlich, quasi über Nacht, wurde das Arbeiten im Homeoffice zur Selbstverständlichkeit.

Wellness im Homeoffice, ©Beate Noeke

Risiken für Homeoffice-Neulinge

Auch im Homeoffice sollten Sie sich Ihre Arbeitszufriedenheit erhalten und psychische Belastungen so gut wie möglich reduzieren und so für Wellness in den eigenen vier Wänden sorgen. Genau wie am Arbeitsplatz im Unternehmen hat sich auch im Home Office die Arbeitsintensität in den letzten Jahren erhöht. Es gibt immer neue Anforderungen und die Arbeitsverdichtung nimmt zu. Gerade für alle Homeoffice „Neulinge“ ist es besonders wichtig, von Anfang an für den Gesundheits-Aspekt sensibilisiert zu sein.

Mehr Erschöpfung beim Arbeiten von zu Hause

Zwar lassen sich Familie und Beruf im Homeoffice zum Teil besser vereinbaren. Die Arbeitszeit kann freier geplant und selbstständiger gestaltet werden; es gibt mehr Entscheidungsfreiraum und ein konzentrierteres Arbeiten ist – meistens – möglich.

Jedoch nehmen die psychischen Belastungen im Homeoffice oftmals zu und es kommt häufiger zu Erschöpfung.Studien zeigen, dass Wut, Verärgerung, Nervosität und Reizbarkeit häufiger im Homeoffice als am Arbeitsplatz im Unternehmen auftreten.

Das führt auch zu häufigeren Schlafstörungen und Konzentrationsproblemen, da im Homeoffice oftmals die Grenze zwischen Job und Privatleben verschwimmt. Das führt zu kürzeren Erholungsphasen und es wird schwieriger, von der Arbeit „abzuschalten“.

Wie können Sie also zu Hause so arbeiten, dass Sie sich wohlfühlen und auch noch produktiv dabei sind? Unsere Tipps helfen Ihnen dabei.

  • Ein gut aufgeräumter, von privat genutzten Räumen getrennter, ergonomischer Arbeitsplatz, verbindliche Absprachen, eine Aufgabenliste sowie ein störungsfreies Arbeiten sind Erfolgsgaranten im Homeoffice.
  • Wenn Sie Stresssignale wahrnehmen, finden Sie immer wieder zurück zur „inneren Ruhe“ und legen Sie eine Pause ein, trainieren Sie Entspannungsmethoden und wenden Sie diese mit zunehmender Übung automatisch an. Es gibt auch für Ungeübte Entspannungstechniken, die leicht erlernbar sind (z.B. progressive Muskelentspannung). Auch hierzu gibt es im Internet viele Hinweise und Anregungen.
  • Wichtig sind eine Morgenroutine, feste Mittags- und Pausenzeiten ohne Computer, die Sie am besten außerhalb des Home Office verbringen.Bewegen Sie sich ausreichend. Gerade wenn Sie sich den ganzen Tag zu Hause aufhalten, ist ein Spaziergang sehr belebend und macht Ihren Kopf wieder frei. Täglich 30 bis 45 Minuten Bewegung sind optimal.
  • Gestalten Sie Ihren Arbeitsplatz rückenschonend. Beugen Sie Kopf-, Schulter- und Nackenschmerzen vor, indem Sie regelmäßig Lockerungsübungen machen, sich bewegen und ggf. einen Dokumentenhalter zwischen den Bildschirm und die Tastatur legen. Das ist hilfreich, wenn Sie häufig Dokumente neben dem PC einsehen und daher den Kopf häufig zur Seite neigen. Das führt oft zu Verspannungen, denen Sie gut vorbeugen können.
  • Trinken Sie 2 bis 3 Liter Wasser oder andere, ungesüßte und nichtalkoholische Getränke pro Tag.Kurze Schlafpausen im Homeoffice können erfrischend sein, wenn Sie nicht länger als 15 Minuten dauern. Das steigert Ihr Wohlbefinden und die Leistung.
  • Bei Unklarheiten oder Fragen, tauschen Sie sich direkt und regelmäßig mit Kollegen/innen und Mitarbeitern/innen aus, ggf. können Sie Meetings virtuell durchführen und Video-Calls dazu nutzen. Das schafft ein Gefühl der Nähe und auch eine angenehme Gesprächsatmosphäre. Leben Sie auch im Homeoffice eine gute Unternehmenskultur.
  • Bei Konflikten und Frustrationen sprechen Sie diese offen an, auch wenn der Gedanke daran Unbehagen hervorruft. Klären Sie Auseinandersetzungen durch offene Gespräche, ggf. mit Hilfe eines Mediators.
  • Seien Sie kollegial und leisten Sie Unterstützung, wenn andere einen Fehler begangnen haben. Sie machen so den ersten Schritt zu einer besseren Organisationskultur und sind mit sich selbst im Reinen
  • Halten Sie sich den Feierabend frei für Ihr Privatleben und schalten Sie den Laptop und das Firmenhandy am Abend aus.Genießen Sie Ihre Freizeit, gehen Sie Ihren Hobbies nach und pflegen Sie Rituale, wie z.B. täglich 10 bis 15 Minuten ganz bewusst den Tag resümieren.
  • Seien Sie kritisch, denn es sind viele Falschinformationen im Umlauf. Informieren Sie sich bei vertrauenswürdigen Quellen, z.B. auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts (www.rki.de). Auch das Bundesgesundheitsministerium, die Landesministerien und die Gesundheitsämter stellen gesicherte Informationen bereit. Seriöse Ansprechperson ist natürlich auch Ihr Hausarzt/Ihre Hausärztin.

    Bleiben Sie gesund und motiviert!

Betriebliche Gesundheit in Zeiten des Coronavirus

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) wird durch die COVID-19-Pandemie stark beeinträchtigt, denn derzeit werden betriebliche Ressourcen anderweitig genutzt. Dennoch hat die Gesundheit der Mitarbeiter für Unternehmen die höchste Priorität.

Auch sollten inzwischen spezielle Regeln zu Dienstreisen, zu Home-Office-Lösungen und Verhaltensregeln am Arbeitsplatz festgesetzt, dokumentiert und kommuniziert worden sein. Darüberhinaus sind Hygiene-Maßnahmen im Betrieb Pflicht.

Da viele Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten, sind neue Arbeitsstrukturen erforderlich und der Alltag muss zuhause neu organisiert werden. Mögliche Folgen können soziale Isolation durch fehlende berufliche Kontakte sein, eine Überforderung durch neue digitale Tools sowie ein Mangel an Bewegung und Stress.

Viele hilfreiche Tipps zur Gestaltung gesunder und produktiver Arbeit im Homeoffice finden Sie auf der Website des Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Hilfreiche Informationen für die betriebliche Pandemie-Planung finden Sie z.B. auf der IHK Website.

Aktueller Status Quo des BGM

Bedingt durch die Pandemie finden gesundheitsförderliche Präsenzveranstaltungen, im Betrieb, wie Gesundheitstage, Workshops und Gesundheitsscreenings, nicht mehr statt. Zudem sind die zuständigen BGM-Verantwortlichen – je nach Branche – nicht mehr im Betrieb anzutreffen, da sie im Homeoffice arbeiten oder auch in Kurzarbeit sind.

Dennoch ist es gerade jetzt für Unternehmen sehr wichtig, die Mitarbeiter zu unterstützen, gesund zu bleiben, denn die Gesundheit der Beschäftigten ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Die körperliche und psychische Gesundheit stärkt die Resiienz und das Immunsystem – davon profitieren Unternehmen und Mitarbeiter.

Gesund im Homeoffice mit digitalem BGM
Gesund im Homeoffice mit digitalem BGM

Hier ist insbesondere die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) eine Möglichkeit, auch während der Pandemie das Gesundheitsmanagement aufrecht zu erhalten. Finanziert werden kann dies zum Teil mithilfe des Präventionsgesetzes.

Doch welche Angebote können genutzt werden bei geschlossenen Fitnessstudios und Sportvereinen? Viele Studios bieten Ihren Mitgliedern nun auch online spezielle Kurse und auch Betreuung durch die Trainer an und halten so auch in Krisenzeiten den Kontakt zu Ihren Mitgliedern. Darüberhinaus gibt es Online-Plattformen mit einer Vielfalt an Sportangeboten für zuhause, die sich gerade jetzt zunehmender Beliebtheit erfreuen.

Neben der Finanzierung solcher Maßnahmen ist aber die Stimmung im Unternehmen genau so wichtig. Diese kann mit einer positiven Kommunikation zu lösungsorientierten Gesundheitsthemen sowie Maßnahmen, die auch im Homeoffice funktionieren, die richtigen Impulse erhalten.

Ein krisensicheres BGM greift auch dezentral im Homeoffice und erreicht damit auch alle Mitarbeiter, die nicht im Unternehmen präsent sind. Ein nachhaltige BGM-Konzept beginnt mit der Bedarfsermittlung und Sensibilisierung für das Thema Gesundheit. Es plant und organisiert die Umsetzung und Evaluation von gesundheitsförderlichen Maßnahmen.

Digitale Lösungen

Digitale Lösungen bieten sich beispielsweise für die Sensibilisierung und Evaluation an. Aber auch für die Umsetzung gibt es mittlerweile zahlreiche digitale Gesundheitskurse, Webinare und Onlinecoachings sowie auch Gesundheitsscreenings für zuhause.

Insbesondere dezentrale digitale Screening-Lösungen liefern objektive Ergebnisse und erleichtern so die Entscheidung für geeignete verhältnispräventive Maßnahmen. So kann ein „teleBGM“ auch in Krisenzeiten die passenden digitalen Maßnahmen entwickeln.

Zum Status quo des BGM im #homeoffice sowie zur #Digitalisierung im Homeoffice und den Herausforderungen, auch hinsichtlich einer veränderten digitalen Kultur, möchte ich Ihnen gern meinen bgm21-Podcast „Gesundheit managen im Betrieb“ empfehlen, den Sie auf der Wissensplattform kostenlos hören können: https://www.upspeak.de/de/beatenoeke

bgm21 – Podcast „Gesundheit managen im Betrieb„, Episode 1: Status quo und Potenziale des BGM im Homeoffice, Digitalisierung und Gesundheit im Homeoffice

Führung und Arbeitsorganisation

In der Krise sind Führungsqualitäten besonders wichtig, denn die Führungskraft ist die erste Bezugsperson für Mitarbeiter. Hier gilt es, zuzuhören, die Sorgen der Mitarbeiter aufzunehmen, die Ängste zu verstehen und individuelle Lösungen für den einzelnen zu finden. Orientierung zu geben und Hilfsbereitschaft zu zeigen sind das Gebot der Stunde.

Um die Arbeit anders zu organisieren müssen Tätigkeiten strukturiert und priorisiert werden. Vitale Unternehmensfunktionen müssen sichergestellt werden. Daher kann es notwendig sein, Teams aufzuteilen oder auch rotierend zwischen Arbeitsplatz und Homeoffice einzusetzen. Sind Tätigkeiten jedoch eingeschränkt, so kann dies durch die Kurzarbeit-Regelungen abgefedert werden.

Zusammenarbeit

Durch die Corona-Krise wird den virtuellen Arbeitsformaten nun ein höherer Stellenwert beigemessen. In vielen Unternehmen gibt es bereits eine grundlegende Infrastruktur hierfür, die schnell erweitert werden kann. Mit modernen Tools können Mitarbeiter auch virtuell zusammenarbeiten. Hierzu sollten allerdings spezielle Regeln und Methoden definiert werden, damit Workshops professionell gestaltet und durchgeführt werden können.

Gern zeigen wir Ihnen die Möglichkeiten auf, die auf Ihr Unternehmen abgestimmte BGM-Maßnahmen mit sich bringen können. Überlassen Sie nichts dem Zufall und profitieren Sie schon bald von einer gesteigerten Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität.

Auch das psychische Wohlergehen ist für die Arbeit im Homeoffice ein Erfolgsfaktor, © Beate Noeke

Psyche

Gerade bei verstärkter sozialer Isolation im Kontext der COVID-19-Pandemie ist es besonders wichtig, bei der virtuellen Team- und Telearbeit auf Folgendes zu achten:

• Angemessene technische Informations- und Kommunikationsmedien sowie verständlicher technischer Support sind eine Grundvoraussetzung für beständige
Kommunikation innerhalb von virtuell (im Homeoffice) arbeitenden Teams.

• Soziale Unterstützung und regelmäßige Kommunikation im Team über möglichst angereicherte Medien (Telefon, Videotelefon anstatt via E-Mail) sind Ressourcen der im
Homeoffice Beschäftigten. Mehrere Studien bestätigen, dass soziale Interaktionen im Arbeitskontext einen positiven Effekt auf das Stressempfinden und das Wohlbefinden haben. Es gibt Hinweise darauf, dass mit zunehmendem Arbeitszeitanteil im Homeoffice die Beziehungsqualität zwischen Kolleg*innen und somit auch die Arbeitsatmosphäre negativ beeinflusst werden kann.

Gesunde Kommunikation in virtuellen Teams

Für eine gesundheitsförderliche Kommunikation im virtuellen Team gibt es folgende Tipps:

• regelmäßige elektronisch gestützte Kommunikation, z. B. durch virtuelle Teamsitzungen
• Förderung der bestehenden kollegialen Netzwerke und Ermutigung zur Interaktion zwischen den Teammitgliedern; das hält den stetigen Informationsfluss zwischen den im Homeoffice Beschäftigten aufrecht,
• Wissensaustausch beibehalten,
• Arbeitsbeziehungen pflegen,
• Teamgefühl erhalten
• Netzwerk und gegenseitiges Vertrauen aufrecht erhalten, • verbale Kommunikationswege (z.B. Videotelefonie,Telefon statt E-Mail) nutzen, um Empathie, Sicherheit und emotionale Verbundenheit zu vermitteln, die durch aktuelle Einschränkungen ggf. reduziert sind, • Kollegiale Unterstützung fördern (z. B. die Vergabe von gemeinsam zu bearbeitenden Aufgaben; Anregen der Teammitglieder zu gegenseitiger Unterstützung und Hilfe; Gewähren zeitlicher Ressourcen für kollegiale Hilfe),
• mit einer wertschätzenden, empathischen und offenen Kommunikation können Führungskräfte evtl. Missverständnissen vorbeugen und ein gutes Arbeitsklima auf Distanz ermöglichen.

Soziale und organisatorische Unterstützung

Um die gefühlte soziale Isolation zu reduzieren und das psychische Beanspruchungserleben der Beschäftigten positiv zu beeinflussen, sind soziale und
organisatorische Unterstützung seitens des Unternehmens relevant:

• Betriebliche Hilfestellung bei Problemen geben: Je nach Betriebsgröße und – struktur z. B. durch Ansprechpartner*in für Herausforderungen bzgl. virtueller Teamarbeit, betriebliche Sozialberatung, Employee-Assistance Programs, Rundschreiben, Psychologische und/ oder soziale Beratung zu arbeitsbezogenenThemen (z.B. soziale Isolation, Kurzarbeit, Jobunsicherheit, Arbeits-Familien-Konflikt, etc.), Kurse zur Stressbewältigung und Hilfe (z.B. Online-Programme) zur Unterstützung bei Depressionen, Ängsten, Burnout.

• Zeigen Sie Ihren Beschäftigten, dass Sie sich für deren Wohlbefinden interessieren und etwas dafür tun.

• Durchführung von virtuellen Teambuilding-Maßnahmen z.B. „virtuelle Kaffeepause“.

Ein wichtiger Unterstützungsfaktor für Beschäftigte ist die soziale Unterstützung durch die Führungskraft. Ein enger Kontakt zur Führungskraft, Informationsaustausch sowie
Feedback und Vertrauen spielen eine entscheidende Rolle.

Arbeitszeit und Arbeit im Homeoffice regeln

An dieser Stelle möchte ich Sie auch auf die gesetzlichen Regelungen für das Homeoffice aufmerksam machen, zu denen ich einen Blogbeitrag verfasst habe.

Ausreichend bewegen

Laut einer aktuellen Studie des ifo Instituts gehen mehr als die Hälfte aller Unternehmen in Deutschland davon aus, dass sich auch langfristig das häufigere Arbeiten im Homeoffice etablieren wird. Viele Mitarbeitenden werden also auch nach der Pandemie nicht mehr täglich zur Arbeit pendeln, sondern zuhause arbeiten.

Für ausreichend Bewegung und Abwechslung sorgt gerade bei einladendem Wetter das Fahrradfahren: Nach dem langen Sitzen vor dem PC ist eine „Spritztour“ am Feierabend oder zwischendurch in einer Pause sehr willkommen. Raus zu kommen aus den eigenen vier Wänden und zu radeln hält auch bei Homeoffice-Arbeit körperlich und mental fit, macht belastbarer und weniger stressanfällig.

Fahrradfahren ist gelebte Präventionskultur. Dadurch sinken die Fehlzeiten im Betrieb (Radpendler sind laut Studien seltener krank), die Firmenparkplätze werden entlastet und die Natur wird geschützt. Und auch das immer noch virulente Problem ist gelöst: Allzu nahe Virenkontakte durch die gemeinsame Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel kennen Radfahrer nicht. Daher nutzen immer mehr Unternehmen das Firmenfahrrad-Leasing als Bestandteil Ihres Benefit-Programms für Mitarbeitende. Das ist gut für die Gesundheit und auch fürs Arbeitgeberimage. Mehr zum Leasing und den Vorteilen finden Sie in dem Blogbeitrag: https://bgm21.de/firmen_fahrrad_leasing/

Ich hoffe, Sie finden hier einige Anregungen für eine gesunde Arbeit im Homeoffice. Gern können Sie mich auch hierzu kontaktieren.

Beste Grüße und Gesundheit / Take care and stay healthy

Beate Noeke

Erfahren Sie, wie wir Sie unterstützen können.

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