Digitalisierung stressfrei meistern

Was bedeutet Digitalisierung für Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter?

Die Digitalisierung bringt eine Flexibilisierung, Entgrenzung und Vernetzung mit sich. Sie ändert die Zusammenarbeit und beschleunigt Prozesse. Dabei müssen veränderte Ansprüche an die Arbeit, mehr Eigenverantwortung sowie zunehmende individuelle Lebensentwürfe berücksichtigt werden.

© bgm21, Digitalisierung stressfrei meistern: gemeinsam und stetig
© bgm21, Digitalisierung stressfrei meistern: gemeinsam und stetig

Veränderte Arbeitsinhalte, -prozesse und –umgebungen erfordern eine adäquate und gesundheitsförderliche Arbeitsorganisation und -gestaltung. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass alle Beschäftigten einen Zugang zu Betrieblichen Gesundheitsförderungsmaßnahmen haben – im Unternehmen und auch außerhalb, wie z.B. im Homeoffice.

Einen maßgeblichen Einfluss auf die Digitalisierung in Ihrem Unternehmen hat auch der gesellschaftliche Wandel. Die Auswirkungen der demografischen Entwicklung, Migration, Integration und Qualifizierung werden im Betrieb unmittelbar spürbar. Gerade durch neue digitale Technologien wird der Bedarf an Qualifizierung und Schulung zunehmen und muss dringend gedeckt werden. Dies beugt dem sog. „Technostress“ vor, gibt den Beschäftigten die Sicherheit im Umgang mit Neuem und hilft, die Digitalisierung gemeinsam und stressfrei zu meistern.

Wie gelingt der digitale Wandel in Ihrem Unternehmen?

Digitalisierung erfordert Veränderung, d.h. bisherige Strukturen werden hinterfragt und ggf. durch moderne Strukturen abgelöst. Und auch die Führungskultur muss sich anpassen und mit „Digital Leadership“ die neuen Herausforderungen meistern. Die Art der Zusammenarbeit und der Kommunikation verändert sich grundlegend.

Auch der Arbeitsplatz verändert sich in vielen Branchen zunehmend zum sog. activity-based flexible office. Damit wird das Büro der Zukunft bzw. der eigene physische Arbeitsplatz einer vielfältigen Arbeitswelt gerecht, in der zwischen Arbeitsplatz, Homeoffice und Co-Working Space gewählt werden kann.

In Zeiten der Veränderung sind attraktive Arbeitsbedingungen wichtiger denn je. Sie beeinflussen in großem Maße, wie innovativ und wettbewerbsfähig ein Unternehmen ist. Und diese Qualitäten sind gerade im demografischen Wandel und bei Fachkräftemangel unverzichtbar.

Auch die Unternehmenskultur trägt ganz maßgeblich zur Attraktivität eines Unternehmens bei. Neben einer gesunden Führung, gesundheitsförderlichen Prozessen, Strukturen und Angeboten sind Kompetenz- und Wissensmanagement entscheidend für die Gewinnung, Motivierung und Bindung von Mitarbeitern.

Wie können Sie die digitalen „Weichen“ auf Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit stellen?

Mit einer mitarbeiterorientierten und wertschätzenden Unternehmenskultur schaffen Sie die besten Voraussetzungen für die Einführung und Optimierung von (digitalen) Prozessen.

Rechtzeitige Kommunikation über geplante Veränderungen, wie z.B. Digitalisierungsvorhaben, sind genau so wichtig, wie der Austausch mit den Mitarbeitern. Zusammen ist zu klären, welche Prozesse sich am besten digitalisieren lassen, welche Schulungsbedarfe bestehen und wie das erforderliche Wissen sichergestellt und effizient bearbeitet wird. So lassen sich psychische Belastungen und Fehlzeiten vermeiden und die Digitalisierung wird behutsam und stressfrei eingeführt.

Digitale Arbeit gesund gestalten bedeutet auch, die neuen Freiräume hinsichtlich Arbeitsort und Zeit zum Vorteil aller zu nutzen. Denn schließlich wird die Arbeit immer flexibler und selbstbestimmter. Dabei sollten sich die Arbeitsbedingungen sowohl am unternehmerischen Bedarf orientieren als auch an den individuellen Bedürfnissen der Beschäftigten. Das technische Equipment sowie eine ergonomische Ausstattung ist an allen Arbeitsorten (im Unternehmen und im Homeoffice) zu stellen.

All diese neuen Herausforderungen erfordern zudem neue Rahmenbedingungen (Regulierung, Kultur, Leistungspolitik). Hier bieten Betriebsvereinbarungen Sicherheit und Transparenz, beispielsweise mit Regelungen zur Arbeitszeitorganisation, Arbeitsplatzgestaltung, Kommunikation, Weiterentwicklung von Kompetenzen.

In welchen Handlungsfeldern möchten Sie die Digitalisierung starten?

Erfolgreiche Veränderungsprozesse sind mitarbeiterorientiert und werden vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement begleitet. Da das BGM in Unternehmen häufig im Bereich der Personal- und Organisationsentwicklung angesiedelt ist, möchte ich hier auf die wichtigsten Themenfelder hinweisen, die Sie mit digitalen tools / Software / Apps effizient und ressourcenschonend bearbeiten können. Hierzu zählen:

  • moderne Personalführung: berücksichtigen Sie die individuellen Bedürfnisse der Beschäftigten, binden diese aktiv in Entscheidungen ein und fördern sie diese unter Berücksichtigung der aktuellen Lebenssituation.
  • Chancengleichheit & Diversity: bieten Sie allen Beschäftigten Entwicklungschancen – unabhängig von Alter, Geschlecht, familiärem oder kulturellem Hintergrund.
  • Gesundheit: fördern Sie die physische und psychische Gesundheit der Beschäftigten und sensibilisieren Sie diese für einen gesunden Arbeitsalltag.
  • Wissen & Kompetenz: Wissen muss im Betrieb gehalten und innerbetrieblich weitergegeben werden. Der digitale Strukturwandel erfordert zudem neue Kompetenzen und Qualifikationen. Dafür müssen Beschäftigte gezielt weitergebildet und die Lernmotivation der Belegschaft gefördert werden.

Mittlerweile gibt es auch unzählige Anwendungen und Apps für die Personalarbeit. Besonders ressourcenschonend ist es jedoch, mit möglichst wenigen Anwendungen oder Apps die Unternehmensabläufe besser zu organisieren

Wie können Sie Ihre Unternehmensabläufe besser und damit auch gesünder gestalten?

Mit effizienten digitalen Prozessen erreichen Sie und Ihre Beschäftigten mehr, haben weniger Stress und sind zufriedener. Das wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus, steigert die Zufriedenheit und Motivation und verringert Präsentismus und Fehlzeiten. Zudem sind funktionierende und einheitliche Arbeitsabläufe mitentscheidend für den unternehmerischen Erfolg. Schließlich kann die Arbeit nur bewältigt werden und Neuaufträge können angenommen werden, wenn die Prozesse im Unternehmen gut und leistungsfähig laufen.

Digitalisierung stressfrei meistern - mit bgm21.
© bgm21®, Digitalisierung stressfrei meistern.

Eine wichtige Aufgabe ist es daher, die Prozesse ständig zu optimieren und so aus Investitionen Erträge zu generieren. Je weniger verschiedene Anwendungen / Apps genutzt werden, umso besser. Denn wenn Sie mit nur einer Oberfläche arbeiten können, statt sich immer wieder in neue Systeme einloggen und einarbeiten zu müssen, spart das Zeit und Nerven und ist effizienter.

bgm21® nutzt selbst eine Plattform mit diversen Apps, um BGM-Prozesse zu managen. Diese Plattform ist generell branchenübergreifend einsetzbar und hilft dabei, Unternehmensabläufe besser zu organisieren. Zudem kann ein zertifiziertes Managementsystem (z.B. ISO 9001) damit auch abgebildet werden.

Mit den Apps lässt sich die Arbeit besser organisieren, beispielsweise in den Bereichen Audit-, Dokumenten-, Ideenmanagement, Projekte und Maßnahmen, Reklamationsmanagement, Schulungen und Qualifikationen, Instandhaltung & Prüfmittel, Mitarbeiterverwaltung, Prozessmanagement, Reportings, Risiken und Chancen, Wiki, Ziele und Kennzahlen, Zielmanagement.

Die Daten werden einheitlich erfasst und automatisch ausgewertet. Verantwortlichkeiten sind klar definiert und transparent dargestellt. Ein Zugriff kann weltweit erfolgen. Informationen können jederzeit (versioniert) abgefragt werden und stehen für Audits normkonform zur Verfügung.

Die Nutzung dieser einzigen Plattform spart viel Zeit durch eine bessere Verteilung der Informationen, weniger Meetings, einfachere Abstimmungen sowie ein kollaboratives Arbeiten mit effizienten Prozessen.

Wenn auch Sie sich für eine solche Lösung interessieren, kontaktieren Sie mich gern.

Wie kann das Betriebliche Gesundheitsmanagement bei der Digitalisierung unterstützen?

Digitalisierung bedeutet Veränderung im Unternehmen. Dafür braucht es Mut und Gestaltungswillen.

Veränderte Arbeitsinhalte, Prozesse und –Umgebungen erfordern eine adäquate und gesundheitsförderliche Arbeitsorganisation und -gestaltung für die geänderten Bedingungen.  

bgm21® erarbeitet mit Ihnen zusammen maßgeschneiderte Maßnahmen, die sowohl Risiken wie auch Chancen der digitalen Arbeitswelt berücksichtigen und Ihren unternehmensspezifischen Anforderungen gerecht werden.

Stellen Sie jetzt die „Weichen“ für eine Digitalisierung auf einer gesunden Basis.

Nutzen Sie die staatlichen Förderprogramme zur Digitalisierung

Finanzielle Unterstützung für die Digitalisierung , Quelle: © https://www.mittelstand-digital.de/MD/Redaktion/DE/Unternehmerfragen/Standardartikel/06-wie-finanziere-ich-digitalisierung--0-video.html
Finanzielle Unterstützung für die Digitalisierung , Quelle: © https://www.mittelstand-digital.de/MD/Redaktion/DE/Unternehmerfragen/Standardartikel/06-wie-finanziere-ich-digitalisierung–0-video.html

Aktuell bietet die deutsche Bundesregierung Förderungen/Prämien an, um die Digitalisierung voran zu treiben. Das hilft Ihnen, die Digitalisierung stressfrei zu meistern. Das BMWi unterstützt kleine und mittlere Unternehmen, um einen Anreiz zur Investition in digitale Technologien zu schaffen. Eine Zusammenstellung der Förderprogramme finden Sie hier.

Nutzen Sie diese Chancen und treiben Sie die Digitalisierung Ihrer Organisation jetzt voran!

Klären Sie im Vorfeld exakt die Art der anfallenden Investitionen und inwiefern diese unterstützt werden. Die einzelnen Förderschienen unterscheiden beispielsweise bei Kosten für Software (einmalige Lizenzkosten vs. kontinuierliche SaaS-Modelle), Consulting/Beratung, Training, Hardware, etc.

Stress Guide App für die seelische Gesundheit jetzt einen Monat kostenfrei testen

Die seelische bzw. psychische Gesundheit ist ein entscheidender Bestandteil des gesamten Wohlbefindens – und die COVID-19-Pandemie hat dies noch stärker in den Fokus gerückt.

Psychische Gesundheit wird trotz der hohen Relevanz immer noch häufig gemieden. Auf Initiative des  Aktionsbündnis Seelische Gesundheit und mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN e.V.) findet jedes Jahr rund um den internationalen Tag der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober  die „Woche der Seelischen Gesundheit“ statt.

Mehr Aufmerksamkeit für die Seele tut gut

Auch bgm21 möchte Unternehmer, Führungskräfte und BGM-Verantwortliche dabei unterstützen, das Wohlbefinden aller im Unternehmen zu fördern.

Dafür stellt Ihnen bgm21 die Stress Guide App von Kenkou einen Monat lang kostenlos zur Verfügung. So können Sie die Kurse und Inhalte zu Themen wie Stress, psychische Gesundheit und Achtsamkeitstraining kennenlernen.

Stellen Sie im Anschluss die Stress Guide App Ihren Mitarbeitern zur Verfügung, erhalten Sie über bgm21 als Partner von Kenkou einen Preisvorteil von 20%.

Die digitale Stress-App von Kenkou misst den Stress, unterstützt bei der Stressbewältigung und verbessert so die individuelle Stress-Kompetenz. Dies ist gerade in Krisenzeiten essentiell und verbessert die Bindung Ihrer Mitarbeiter an das Unternehmen.

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Weitere Informationen zum Stress Guide finden Sie in meinem Blog-Beitrag

Weitere Informationen zum Internationalen Tag der Seelischen Gesundheit

Weitere Informationen zum Aktionswoche Seelische Gesundheit

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So regeln Sie Home-Office und Arbeitszeit sicher und flexibel

In den letzten Monaten haben viele Unternehmen spontan auf Home-Office umgestellt. Jetzt, wieder zurück im Betrieb, wird eine klare dauerhafte Regelung unumgänglich. Doch wie lassen sich die rechtlichen Rahmenbedingungen und das EuGH-Urteil zur Erfassung der Arbeitszeit praktisch umsetzen? Hat jeder Mitarbeiter einen Anspruch auf Home-Office? Wer trägt welche Kosten? Wie kann Arbeits- und Datenschutz sichergestellt werden? Und wie können Sie gewährleisten, dass Höchst- und Mindestarbeitszeiten sowie Ruhezeiten eingehalten werden?

Wie Sie alle relevanten Sachverhalte rechtssicher in der Praxis umsetzen, erfahren Sie in einem Seminar der Akademie Herkert, unseres Kooperationspartners.

Home-Office und Arbeitsrecht, © MQ-Illustrations

Das Seminar wird am 15.09.2020 online angeboten. Zudem gibt es zwei Präsenztermine: am 16.09.2020 in Stuttgart und am 29.09.2020 in Hamburg.Anmelden können Sie sich über das nachfolgende Formular :

Home- und Mobile Office klar regeln

  • Gibt es einen Anspruch auf Home-Office? Kann Home-Office auch nur ausgewählten Mitarbeitern gewährt werden?
  • Wer trägt die Kosten? (Z. B. für die Einrichtung des Home-Offices)
  • Inwieweit gelten Unfallverhütungsvorschriften und das Arbeitsschutzgesetz?
  • Datenschutzrechtliche Fallstricke und Herausforderungen
  • Kontroll- und Zutrittsmöglichkeiten des Arbeitgebers und die Grenzen der Überwachung
  • Herausforderungen BYOD und COPE: Einsatz privater Geräte für dienstliche Zwecke bzw. Privatnutzung betrieblicher Geräte
  • Unregelmäßiges und inoffizielles Arbeiten Zuhause – Was ist zu beachten?
  • Mehr Eigenständigkeit und Flexibilität, aber gleichzeitig stärkere psychische Belastungen?
  • Möglichkeiten zur Beendigung von Home-Office, z. B. bei sinkenden Leistungen

Arbeitszeit korrekt und flexibel gestalten

  • Was gilt als Arbeitszeit – was nicht?
  • Zeiterfassung und Auswirkungen des EuGH-Urteils zur Arbeitszeiterfassung
  • Das Arbeitszeitgesetz – ein veraltetes Gesetz?
  • Arbeitsbereitschaft, Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft: Was ist zu beachten?
  • Spezifische Anforderungen unterschiedlicher Arbeitszeitmodelle (Gleitzeit,Vertrauensarbeitszeit, Zeitkonten,…)
  • Höchstarbeitszeit und Ruhezeit: Gilt das Checken von E-Mails am Abend als Unterbrechung der Ruhezeit?
  • Reisezeit und Überstunden regeln
  • Fallstricke bei Nachtarbeit, Sonntags- und Feiertagsarbeit
  • Kontrollmöglichkeiten des Arbeitgebers
  • Haftung bei Arbeitszeitverstößen

Beteiligung des Betriebsrats

  • Welche Mitbestimmungsrechte haben Betriebsräte zum Arbeitsplatz und zur Arbeitszeit?
  • Kontrollmöglichkeiten des Betriebsrats

Eine gute, gesunde und rechtssichere Zeit im Homeoffice wünscht Ihnen,

Beate Noeke

#bgm #gesundheitsmanagement #work #betrieblichesgesundheitsmanagement #arbeitswelt #gesund #homeoffice #Mitdenken4null #arbeitszeit #arbeitszeiterfassung #arbeitsrecht #mobileoffice

Zufrieden und produktiv im Homeoffice? Erste Umfrageergebnisse sind positiv

Die Arbeit im Homeoffice ist derzeit durch die Pandemie bedingt eine völlig neue Arbeitssituation für viele Beschäftigte. Wie wird die Arbeit im Homeoffice erlebt und was ist zu verbessern? Welche Auswirkungen wird die Homeoffice-Erfahrung auf die zukünftige Gestaltung der Arbeitsplätze haben. All diesen Fragen ist eine Ad-hoc-Studie der TH Köln nachgegangen und hat die aktuelle Home-Office-Situation branchenübergreifend untersucht und daraus Handlungsempfehlungen für Unternehmen abgeleitet.

Zufrieden und produktiv im Homeoffice, © Beate Noeke

Ebenfalls überwiegend zufrieden sind die 1260 Befragten, die bei einer Umfrage des Fraunhofer FIT zum Thema Homeoffice im April 2020 befragt wurden. Die Befragten waren in Forschung und Entwicklung (48 Prozent) sowie IT, Telekommunikation und Medien (27 Prozent) tätig. Weitere Branchen: Dienstleistungsbranche (6 Prozent); Produzierendes/Verarbeitendes Gewerbe (4 Prozent); Finanzen und Versicherung (4 Prozent); Erziehung und Unterricht (4 Prozent).

Zusammengefasst zeigt diese Auswertung, dass 79 Prozent der Frauen und 85 Prozent der Männer zufrieden im Homeoffice sind. Allerdings empfinden 34 Prozent der Frauen Produktivitätseinbußen im Homeoffice, gegenüber nur 20 Prozent der Männer. Hier ist das familiäre Umfeld entscheidend und ob sich Kinder unter 12 Jahren im Haushalt befinden.

Fazit:

Eine als erfolgreich empfundene Leistungserbringung ist für die Zufriedenheit im Homeoffice ausschlaggebender als die soziale Nähe zu den Kolleginnen und Kollegen.

Über 80 Prozent der Befragten insgesamt sind zufrieden im Homeoffice, obwohl sozialer und professioneller Austausch, Unterstützung sowie Verbundenheit im Team als eher schlecht bewertet werden.

Hierbei zeigt sich, dass die reibungslose aufgabenbezogene Kommunikation einen stärkeren Zusammenhang mit der Zufriedenheit aufweist, als die informelle Kollegenkommunikation und das Gefühl von Teamgeist.

Tägliche Arbeitsroutinen und Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders wichtig

Eine gute technische Ausstattung, regelmäßige Team-Meetings, eine klare Trennung zwischen Arbeits- und Privatleben und geeignete Räumlichkeiten tragen zur Aufrechterhaltung täglicher Arbeitsroutinen (im Team und individuell) bei.

Hier besteht ein klarer Zusammenhang mit der Arbeitszufriedenheit im Homeoffice. Um die technische Ausstattung gut in Betrieb nehmen und nutzen zu können, ist der unterstützende Beitrag des Arbeitgebers besonders wichtig.

Jedoch erschweren zu viele verschiedene technische Medien die Kommunikation untereinander. Zudem können virtuelle Lösungen das Menschliche nicht ersetzen. Die fehlende physische Nähe im Homeoffice beeinträchtigt tägliche Arbeitsroutinen, individuell und auch im Team. Insgesamt wird im Homeoffice deutlich weniger miteinander kommuniziert.

Produktivität wird sehr positiv gesehen

Die eigene Produktivität im Homeoffice wird insgesamt als etwas höher eingeschätzt. Knapp 40 Prozent der Befragten fühlen sich bedeutsam produktiver als bei der Arbeit vor Ort. Knapp 15 Prozent schätzen ihre Produktivität sogar als wesentlich höher ein.

Dagegen führt die Einschätzung der Produktivität im Team zu geteilten Meinungen. Während die Hälfte der Teilnehmenden die Produktivität als gleich hoch betrachtet, verteilt sich die andere Hälfte auf höhere und niedrigere Einschätzungen (jeweils etwa 25 Prozent).

Ausschlaggebend für die unterschiedlichen Produktivitätseinschätzungen scheinen auf Basis der vorliegenden Daten die Erreichbarkeit der Kolleginnen und Kollegen sowie die technische Ausstattung zu sein. Dazu kommen das Geschlecht und das Vorhandensein von Kindern unter 12 Jahren.

Gute Arbeit im Homeoffice

Von zuhause aus arbeiten bedeutet einerseits Freiheit, andererseits aber auch Vermischung von Arbeit und Privatem. Insgesamt führt Homeoffice zu mehr Zufriedenheit und Produktivität der Beschäftigten und kann die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern.

Entscheidender Erfolgsfaktor sind die Rahmenbedingungen, die es von Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu gestalten gilt. Hierzu zählen:

  • eine vertragliche Regelung,
  • die Unternehmens- und Präsenzkultur,
  • das Verhältnis zum Vorgesetzten sowie
  • gleiche Regeln zur Leistungsbewertung für alle Beschäftigten.

Ergebnisse aus der Forschung

Dies zeigen die Forschungsergebnisse einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung, durchgeführt von Dr. Yvonne Lott, basierend auf Befragungen aus den Jahren 2014 und 2015. Hierbei wurde untersucht, unter welchen Voraussetzungen Beschäftigte die Arbeit im Homeoffice als Entlastung bei der Vereinbarkeit empfinden.

Homeoffice besser regeln

Homeoffice schafft Spielräume, gerade für die Kinderbetreuung oder die Pflege von Angehörigen. Aber auch die Weiterbildung sowie ehrenamtliche Tätigkeiten lassen sich besser vereinbaren.

Nachteilig kann sich die Heimarbeit auswirken, wenn dies im Unternehmen nicht selbstverständlich ist und sich Beschäftigte daher verpflichtet fühlen, mehr als vereinbart arbeiten zu müssen.

Wer im Heimbüro arbeitet, benötigt Selbstdisziplin und muss sich selbst gut organisieren können, damit To-do’s abgearbeitet und Erholung nicht zu kurz kommt. Zudem ist es wichtig, Beruf und Privatleben strikt voneinander zu trennen, Unterbrechungen zu vermeiden und die Arbeit nicht in die Abendstunden oder auf das Wochenende zu verlegen, um abschalten zu können.

Einfluss der Führungskräfte

Vorgesetzte haben einen maßgeblichen Einfluss darauf, wie Beschäftigte im Homeoffice die Vereinbarkeit zwischen Beruf und Privatleben erleben. Je gerechter sich Beschäftigte von ihrem direkten Vorgesetzen in allen Arbeitsaspekten behandelt fühlen, umso wahrscheinlicher ist eine gute Vereinbarkeitserfahrung.

Homeoffice innerhalb der normalen Arbeitszeit ist für die Work-Life-Balance besser als in der Freizeit. Ganztags von zu Hause zu arbeiten, ist gesundheitsförderlicher als stundenweise.

Vertragliche Rahmenbedingungen

Ist Homeoffice vertraglich geregelt, machen Arbeitnehmer bessere Erfahrungen, als ohne vertragliche Regelung – etwa bei informellen Absprachen.

Lesen Sie hierzu den aktuellen Bericht (Januar 2020) „WORK-LIFE BALANCE IM HOMEOFFICE: WAS KANN DER BETRIEB TUN? Welche betrieblichen Bedingungen sind für eine gute Work-Life Balance im Homeoffice notwendig?“

TK Report 2020: Mehr psychische Erkrankungen

Psychische Erkrankungen waren im letzten Jahr der häufigste Grund für Fehlzeiten. Insgesamt gab es etwas weniger krankheitsbedingte Fehlzeiten.

Durchschnittlich wurden Mitarbeiter an 15,37 Tagen krankgeschrieben (2018 waren es 15,49 Tage). Der durchschnittliche Krankenstand lag bei 4,21 Prozent (4,25 % im Vorjahr).

Noch vor den Rückenschmerzen und den Erkältungskrankheiten rangieren psychische Erkrankungen an erster Stelle, denn diese sind für rund 19 Prozent aller Fehlzeiten verantwortlich.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Vorabauswertung des Gesundheitsreports 2020 der Techniker Krankenkasse (TK), wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichten.

Wie sieht es in Ihrem Unternehmen aus? Haben Sie hohe Fehlzeiten? Wie hoch ist der Anteil der psychischen Erkrankungen? Und wie begegnen Sie dieser Situation?

Wenn Sie Ihre Kennzahlen hinsichtlich des Krankenstands genauer betrachten möchten und aus den Ergebnissen entsprechende Handlungsoptionen ableiten möchten, unterstütze ich Sie gern dabei.

Aus dem Brexit lernen: Wie Sie wichtige Zukunftsentscheidungen für die Gesundheit im Unternehmen treffen

Der lange, steinige und sehr teuere Weg zum Brexit hat es gezeigt – ohne Planung steuert nun ein ganzes Land in eine ungewisse Zukunft. Nicht nur die formale Zugehörigkeit zur Europäischen Union ist damit beendet; der Brexit ist auch eine Frage des Mindsets.

Was Sie aus dem Brexit für Ihr Unternehmen lernen können.

Hier zeigt sich in der Politik, was auch generell gilt:

  • Ohne eine detaillierte Analyse der bestehenden Situation sowie zukünftiger Folgen der Entscheidung,
  • ohne Dialog mit allen Betroffenen und
  • ohne Einbeziehung wichtiger Trends (Demografie, Fachkräftemangel, New Work, Gesundheit)

lassen sich die gewünschten Erfolge nur schwer oder gar nicht erzielen. Doch wie kann die Zukunft besser gestaltet werden? Oder im betrieblichen Kontext formuliert: Wie kann ein Betriebliches Gesundheitsmanagement erfolgreich eingeführt werden?

Die Antwort liegt in einer systematischen Herangehensweise. Damit schaffen Sie Orientierung und Klarheit auf dem Weg zu wirksam mehr Gesundheit in Ihrem Unternehmen. Eine detaillierte Planung und Analyse im Vorfeld ist erforderlich, um möglichst schnell und ressourcensparend erste Erfolge zu erzielen.

Doch wie starten Sie am besten? Die wichtigsten Voraussetzungen für die Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements finden Sie in diesem Artikel.

Rahmenbedingungen

Ein erfolgreiches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) basiert auf gesetzlichen Regelungen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF), zum Arbeitsschutz sowie zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM).

Verantwortet wird das BGM von der Geschäftsführung. Meist gibt es einen konkreten „Schmerz“ als Auslöser für ein BGM-Projekt. So sind es häufig hohe Fehlzeiten, schlechtes Betriebsklima, nicht zufriedenstellende Arbeitsbedingungen oder engagierte Arbeitnehmervertreter, die bestehende Umstände verbessern wollen und Handlungsbedarf sehen. Ob und wann aus einem BGM-Projekt dann ein Prozess wird, hängt vom Arbeitgeber, den Führungskräften sowie der Interessenvertretung (Betriebs- bzw. Personalrat) ab.

Viel wirkungsvoller als einzelne, unkoordinierte BGM-Projekte ist jedoch eine strategische Herangehensweise und die Implementierung eines nachhaltigen BGM.

Einführung

Für die nachhaltige Implementierung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements ist vom Geschäftsführer ein BGM-Manager bzw. Projektleiter mit der Entwicklung und Koordination zu beauftragen. Dieser arbeitet u.a. mit Arbeitsmedizinern und Fachkräften für Arbeitssicherheit zusammen, um mithilfe des Arbeitsschutzes die Gesundheit zu erhalten und zu fördern. Darüber hinaus gibt es viele weitere innerbetriebliche und externe Akteure, mit denen das BGM aufgebaut und optimiert wird. Dies geschieht in 6 Phasen:

Phase 1: Bedarf ermitteln, Projekt initiieren

Soll ein BGM eingeführt werden, so wird zunächst eine Arbeitsgruppe bzw. ein Arbeitskreis Gesundheit oder Steuerungskreis gebildet. Dieser dient als Koordinierungsstelle für das BGM; er steuert und überwacht das Projekt.

Üblicherweise sind folgende Personen im Arbeitskreis Gesundheit vertreten:

  • Unternehmensleitung/Vertretung,
  • Betriebs-/Personalrat,
  • Personalleitung,
  • Betriebsarzt,
  • Fachkraft für Arbeitssicherheit,
  • ggf. externe Akteure eines BGM.

Die Berufung in den Arbeitskreis erfolgt nach Bedarf. In einem Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten bildet die Unternehmensleitung, der Personalverantwortliche und der Betriebsarzt den Arbeitskreis Gesundheit.

Bei größeren Unternehmen kommen zusätzlich die Fachkraft für Arbeitssicherheit, der Sicherheitsbeauftragte, ein Vertreter des Betriebsrates (falls vorhanden), ein Schwerbehindertenvertreter, die Abteilungsleiter oder auch eine Auswahl an Beschäftigten hinzu. Es können auch die Krankenkassen oder Unfallversicherungsträger mit in das Gremium einbezogen werden.

Die Aufgaben des Arbeitskreises sind:

  • Definition von Zielen und Maßnahmen, Setzen von Prioritäten
  • Entwicklung und Umsetzung einer Gesundheitsanalyse und Evaluationsstrategie,
  • Planung und Einführung von Methoden des Gesundheitsmanagements,
  • Steuerung und Koordinierung der Maßnahmen,
  • Bearbeitung und Umsetzung von Veränderungsvorschlägen,
  • Kommunikation des Umsetzungsstandes.

Für jedes BGM-Projekt sind daher mindestens drei Sitzungen des Arbeitskreises erforderlich:

  1. Zu Beginn:
    • Planung des Projektes, der einzelnen Schritte, Klärung der Aufgaben und Zuständigkeiten
  2. Nach den Analysen:
    • Festlegung und Planung der Interventionen
  3. Am Ende:
    • Bewertung des Projektes.

Zu Beginn werden von der Geschäftsführung und der Expertenrunde ein oder mehrere Ziele definiert, um den Erfolg und die Nachhaltigkeit der durchgeführten Maßnahmen bewerten zu können. Dies kann beispielsweise in einem Strategieworkshop erfolgen, indem u.a. auch Zielkennzahlen, und Wege zum Ziel definiert werden können. In einem Grobkonzept werden alle wichtigen Schritte sowie die Analyseinstrumente benannt. Dies wird in der ersten Sitzung des Arbeitskreises Gesundheit freigegeben.

Ein erfolgreiches BGM reagiert auf alle Veränderungen im Unternehmen.

Phase 2: Analyse

In der Analysephase werden:

  • Faktoren für Krankenstand, geringes Engagement etc. ermittelt
  • Ressourcen und Potenziale für die Gesundheitsförderung aufgezeigt (unter Beteiligung der Mitarbeiter).

Liegen keine Probleme vor, sondern nur der Wunsch nach Maßnahmen zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit der Beschäftigten, wird sich die Analyse auch schwerpunktmäßig auf die Potenziale zur Verbesserung der Gesundheit konzentrieren und hier im besonderen Maße die Wünsche der Beschäftigten berücksichtigen.

Liegt hingegen ein hoher Krankenstand vor und sollen gleichzeitig Lösungsvorschläge zur Bewältigung der Herausforderungen durch den demografischen Wandel gefunden werden, müssen mehrere Analyseinstrumente (z. B. Mitarbeiterbefragung, Gesundheitsberichte der Krankenkassen) in Kombination verwendet werden.

Phase 3: Interventionsplanung

Nachdem die wesentlichen Faktoren für die Problemsituation (z. B. zu hoher Krankenstand) analysiert worden sind, werden passende Interventionen definiert, geplant und freigegeben, die evidenzbasiert sind (wirksame Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung sind beispielsweise im IGA-Report Nr. 13 dokumentiert).

Phase 4: Maßnahmen

In dieser Phase wird die Maßnahmenplanung nun an die aktuelle Situation im Unternehmen angepasst hinsichtlich:

  • der Urlaubs- und Ferienzeiten (oder sonstige zu berücksichtigende Maßnahmen, wie Messen oder Events),
  • Arbeitszeiten (Schichtarbeit, Gleitzeit),
  • grundsätzliche Verfügbarkeit des Personals für Maßnahmen,
  • Durchführung innerhalb oder außerhalb der Arbeitszeit,
  • Durchführung im Unternehmen oder außerhalb des Unternehmens.

Phase 5: Evaluation

Evaluation kann zu unterschiedlichen Zeitpunkten stattfinden. Entscheidend ist dabei, welche Ziele mit der Evaluation verbunden werden. Sind für das Unternehmen nur die Akzeptanz und Bewertung der Maßnahme wichtig, können diese Daten bereits unmittelbar nach Beendigung erhoben werden. Sollen aber gesundheitliche Effekte gemessen werden, muss zuvor je nach Maßnahme geprüft werden, in welchen Zeitabständen welche Veränderungen überhaupt möglich sind.

Phase 6: Nachhaltigkeit

Diese Phase wird nur bei einer nachhaltigen Durchführung von BGM-Maßnahmen erreicht. BGM ist nun ein Teil der Unternehmenskultur und wird durch die kontinuierliche Verbesserung und Evalutaion gestaltet.

Wer sich wohlfühlt, ist gesünder

Wenn sich Mitarbeiter wohl fühlen bei der Arbeit, sind sie motiviert und haben eine gute Bindung an das Unternehmen. Doch welche Ressourcen stärken das Wohlbefinden und die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter? Und was können Unternehmen für die Gesundheit der Beschäftigten tun und wie können sie diese an das Unternehmen binden und der Erschöpfung vorbeugen? Antworten auf diese Fragen gibt das Projekt „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ (psyGA) im neuen Forschungsmonitor „Arbeitsbezogenes Wohlbefinden“.

Arbeitsbezogenes Wohlbefinden, © neues handeln AG

Ergebnisse der Forschung sind:

  • Je stärker das Wohlbefinden am Arbeitsplatz, umso stärker die Identifikation mit dem Unternehmen und umso zufriedener sind Mitarbeiter und beschäftigen sich weniger damit, das Unternehmen zu verlassen.
  • Vor allem ältere ArbeitnehmerInnen sind zufriedener.
  • Es lohnt sich, Ressourcen wie gute Führung, eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur sowie Fairness und Kollegialität zu fördern. Diese haben einen großen Einfluss auf die Gesundheit und das Engagement der Mitarbeitenden.
  • Werden psychische Belastungen, wie z.B. Termindruck reduziert, ist es wahrscheinlicher, dass sich Mitarbeiter am Arbeitsplatz wohler fühlen.

Die Publikation „Arbeitsbezogenes Wohlbefinden“ können Sie hier bestellen oder herunterladen.

Wie Sie mit klaren Zielen erfolgreicher werden

Fehlzeiten reduzieren, Motivation und Produktivität steigern, das Unternehmen demografiefest gestalten und digital transformieren?

Welche Ziele setzen Sie sich für Ihr Unternehmen im neuen Jahr? Und wie schaffen Sie es, diese Ziele auch umzusetzen? Wie Sie aus Wünschen und Energien im Unternehmen gesundheitsförderliche Ziele ableiten und umsetzen, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Mit einer klaren Zielsetzung erreichen Sie mehr – auch für die Gesundheit im Unternehmen.

Wenn Sie Ihre Ziele genau definieren, konzentrieren Sie sich auf die wichtigen Dinge, die Sie zur Zielerreichung benötigen, Sie handeln aktiv nach einer klaren Vorgabe, werden durch die Ziele motiviert und arbeiten fokussierter. Dadurch werden Sie effektiver. Sie wissen genau, wann ein Projekt abgeschlossen ist und können den Erfolg feiern. Das ist für Sie und die Mitarbeiter sehr motivierend.

Zudem erleichtert Ihnen Ihr Ziel die Orientierung bei Entscheidungen. Stellen Sie sich einfach die Frage, auf welchem Weg Sie Ihrem Ziel näher kommen bzw. welche Einflüsse eine positive Wirkung auf die Erreichung Ihres Zieles haben.

Im Unternehmen arbeiten Sie nicht allein an Ihren Zielen. Beteiligen Sie die Mitarbeiter und lassen Sie deren Meinungen miteinfliessen. So kommen Sie schneller ans Ziel, pflegen eine Kultur der Wertschätzung und erleben mehr Erfüllung im Arbeitsleben.

Wenn Sie genau wissen, was Sie wollen und warum Sie es wollen, ist das bereits der erste Schritt zur Verwirklichung. Was wollen Sie für das Unternehmen und die Mitarbeiter in diesem Jahr erreichen? Wie können Sie Ihre Ziele erreichen? Was möchten Sie verbessern / verändern? Mit welchen konkreten Schritten und Ressourcen soll dies umgesetzt werden? Wie können Sie den Erfolg messen?

Bei der Zieldefinition und der Umsetzung gilt:

Ziele klar und spezifisch mithilfe der SMART-Formel definieren und regelmäßig überprüfen, ggf. anpassen:

S = schriftlich

M = messbar (genau spezifizieren, beziffern)

A = anspruchsvoll (damit Ziele motivieren; leichte Ziele sind wenig motivierend)

R = Realistisch (erreichbare Ziele)

T = Terminiert (mit einem Zeitplan ins Handeln kommen)

Ziele definieren: Woran möchten Sie arbeiten bzw. was möchten Sie konkret verbessern , um die Gesundheit in Ihrem Unternehmen zu fördern? Mögliche Ziele sind z.B. Fehlzeiten reduzieren, Arbeit demografiefest gestalten, ein attraktiver und familienfreundlicher Arbeitgeber werden, psychische Belastungen bei der Arbeit identifizieren, beurteilen und reduzieren, langzeiterkrankte Mitarbeiter wieder am Arbeitsplatz integrieren, Unternehmenskultur verbessern)?

Ziele leben: Damit die Ziele möglichst schnell in der Praxis erreicht werden, sollte gleich zu Beginn festlegt werden, was konkret gemacht werden muss und welche Ressourcen erforderlich sind.

Richtig planen und umsetzen: Auf dem Weg zum Ziel sind mitunter viele Schritte notwendig. Jeder einzelne muss geplant, überprüft und ggf. korrigiert werden. Hier ist ein Projektmanagement-Tool oder ein Wiedervorlagensystem mit Checklisten sehr hilfreich.

Wenn Sie bei der Definition Ihrer Ziele oder bei deren Umsetzung Unterstützung benötigen, helfe ich Ihnen gerne dabei, Ihren unternehmensspezifischen Plan für mehr Gesundheit, Zufriedenheit und Produktivität zu erarbeiten und umzusetzen.

Ihnen ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2020. Mögen Sie alle Ihre Ziele in 2020 erreichen!

Freundliche Grüße,

Beate Noeke

Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2020

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Deshalb möchte ich mich bei Ihnen ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben frohe Weihnachten – und ganz viel Glück, Gesundheit und Erfolg für das kommende Jahr!

Mit herzlichen Grüßen

Beate Noeke